Pension einer pensionierten Lehrerin gestoppt: Anbieter glaubt nicht, dass sie am Leben ist
- Die pensionierte Lehrerin Eileen McGrath wurde von ihrem Pensionsanbieter seit 2020 mehrfach aufgefordert, nachzuweisen, dass sie noch lebt.
- Teachers’ Pensions verwechselte sie mit einer falsch zugeordneten verstorbenen Person und setzte ihre Pensionszahlungen viermal aus.
- McGrath hatte über die Weihnachtszeit kein Einkommen und erhielt ihre Pension erst am 2. Januar, nachdem sie sich über das Problem beschwert hatte.
Verfahren zur Bestätigung des Lebensstatus von Pensionsempfängern
- Sie wurde zum Opfer eines Prüfverfahrens, bei dem Pensionsempfänger mit Sterberegistern abgeglichen werden, um unzulässige Auszahlungen zu verhindern.
- Nach Angaben des Department for Education (DfE) kann ein Eintrag in einem Sterberegister mit einem Pensionsempfänger abgeglichen werden, auch wenn die personenbezogenen Daten voneinander abweichen.
- Das von Capita verwaltete System speichert widerlegte Verknüpfungen nicht, weshalb Empfänger alle 12 Monate bestätigen müssen, dass sie nicht die betreffende verstorbene Person sind.
Fehlende Warnung vor der Aussetzung der Pension
- In den an Pensionsempfänger versandten Schreiben heißt es, sie enthielten Aktualisierungen des General Register Office zu Veränderungen der persönlichen Umstände, es wird jedoch nicht ausdrücklich erwähnt, dass die Pension bei ausbleibender Antwort ausgesetzt werden kann.
- Ein Sprecher sagte, dieser Umstand werde nicht erwähnt, „um keinen Anstoß zu erregen“.
- McGrath sagte, ihre Pension sei zwar wiederhergestellt worden, eine Entschuldigung habe es jedoch nicht gegeben, und es sei nicht klar gemacht worden, dass sich Pensionsempfänger melden müssten, wenn sich an ihrer Situation nichts geändert habe.
Unangemessene Verfahren des Pensionsanbieters
- Der Pensionsberater Steve Webb sagte, der Anbieter müsse ungenaue Treffer mit Sterberegistern untersuchen und dürfe Zahlungen niemals ohne konkrete Warnung einstellen.
- Der Pensionsanbieter sollte die Fülle verfügbarer Datenquellen nutzen, um die Genauigkeit bei möglichen Todesfällen gegenzuprüfen, und Personen, die ihr Weiterleben bestätigt haben, wie alle anderen Mitglieder behandeln.
Meinung von GN⁺
- Der Artikel hebt die Unannehmlichkeiten und die Belastung hervor, die eine pensionierte Lehrerin durch Systemfehler und unangemessene Verfahren ihres Pensionsanbieters erlebte.
- Verfahren zur Bestätigung des Lebensstatus von Pensionsempfängern sind zwar notwendig, Unannehmlichkeiten und Pensionsaussetzungen durch fehlerhafte Datenabgleiche sollten jedoch vermieden werden.
- Der Fall erinnert Pensionsanbieter daran, ihre Systeme und Verfahren zu überprüfen und zu verbessern, und macht Pensionsempfängern deutlich, wie wichtig es ist, ihre Rechte aktiv zu verteidigen.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentar