- Rachel A. Rosen beklagt, dass Amazon das "Sad Bastard Cookbook" entfernt hat.
- Amazon teilt weder mit, warum es vom Algorithmus erfasst wurde, noch wie das Problem gelöst werden kann, und bietet auch keine Möglichkeit zum Einspruch.
- Das beeinträchtigt die kostenlose Verteilung des Buchs an depressive oder behinderte Menschen; der Verkauf der Printausgabe macht einen großen Teil der Einnahmen aus.
Reaktionen der Community
- Andere Nutzer schlagen Self-Hosting vor oder fragen, ob jemand Erfahrung damit hat, einen Kampf gegen Amazon zu gewinnen.
- Einige merken an, dass es einen Markt für einen dezentralen Amazon-Buchladen-Klon geben könnte, ähnlich wie Amazon Konkurrenz aufgekauft und so ein Monopol geschaffen hat.
- Es wird bestätigt, dass bookshop.org sich weiterhin im Besitz des ursprünglichen Eigentümers befindet.
Alternative Veröffentlichungsmethoden
- Rachel A. Rosen hostet das E-Book auf Itch.io und nightbeatseu.ca, doch das ersetzt weder Amazons Algorithmus noch den Print-on-Demand-Service.
- Vorgeschlagen werden Print-on-Demand über Ingram LightningSource sowie automatisierte Online-Shop-Listings.
- Auch andere Print-on-Demand-Dienste wie Lulu werden empfohlen.
Meinung von GN⁺
- Dieser Artikel unterstreicht die Bedeutung digitaler Plattformen und von Print-on-Demand-Diensten für unabhängige Publikationen. Er zeigt, dass es verschiedene Wege gibt, auf denen Autorinnen und Autoren ihre Werke verbreiten können, ohne von großen Plattformen wie Amazon abhängig zu sein.
- Plattformen wie dezentrale soziale Netzwerke ermöglichen die direkte Kommunikation und Unterstützung zwischen Autorinnen, Autoren und Leserschaft und bieten damit ein gewisses Maß an Freiheit von der monopolartigen Kontrolle großer Plattformen.
- Der Beitrag liefert ein interessantes Beispiel dafür, wie die Verbindung von unabhängiger Veröffentlichung und Social-Media-Plattformen kreative Communities unterstützen und Probleme durch Richtungswechsel großer Unternehmen oder Fehler in Algorithmen abfedern kann.
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