Ein Unternehmen namens Rabbit hat ein Gerät vorgestellt. Da es in Zusammenarbeit mit Teenage Engineering entstand, die für ihre Sampler bekannt sind, ist das Design ungewöhnlich und zugleich schlicht.
Der Name des Geräts ist R1, und es läuft mit Rabbit OS.
- Im Kern von Rabbit OS steckt ein Foundation Model namens Large Action Model. Den Erklärungen im Keynote-Video und auf der Website zufolge scheint es ähnlich wie die Plugins von ChatGPT auch echte Aktionen ausführen zu können (z. B. einen Flug buchen).
Im Keynote-Video werden einige Demos gezeigt, die per Sprache gesteuert werden.
- Einfache Fragen
- Musik über Spotify abspielen und dazu einige Fragen zum jeweiligen Song stellen
- Ein Uber mit vorgegebenen Fahrzeugbedingungen rufen
- Eine Pizza bei Pizza Hut bestellen
- In einem Schritt Flug buchen, Auto mieten und Hotel reservieren
- Über Reisegruppe und Reiseziel einen Reiseplan empfehlen lassen und mit zusätzlichen Einschränkungen erneut Empfehlungen erhalten
- Meme-Bilder interpretieren (und einen zu dem Meme passenden Song abspielen)
- Anhand eines Bildes vom Kühlschrankinneren ein Rezept empfehlen
- Auf Basis eines Bildes von Excel-Daten zusätzliche Spalten erzeugen
- Auf Grundlage eines Midjourney-Ergebnisses Variationsbilder erstellen
Der Preis liegt bei 199 US-Dollar als Einmalzahlung.
8 Kommentare
Ohne monatliches Abo dürfte es schwierig sein, große KI-Modelle auf Cloud-Servern auszuführen ...
Aber auf jeden Fall sieht es wirklich hübsch aus. Das Häschen ist auch niedlich.
Scheint ähnlich wie
ollamaintegriert zu sein.Da ein PTT-Verfahren verwendet wird, wäre es schön gewesen, wenn man ein separates PTT-Mikrofon anschließen könnte, das ist etwas schade. Ich bin auf die nächste Version gespannt.
Ich habe das in einer anderen Community gesehen … dort hatten alle eine ähnliche Meinung, und ich stimme auch dem Punkt zu, dass hier etwas als Gerät herausgebracht wurde, das genauso gut als Smartphone-App hätte erscheinen können. Außerdem frage ich mich, ob die sprachgesteuerte Bedienung in einer lauten Umgebung mit vielen Menschen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, überhaupt zuverlässig funktionieren kann … Als Smartphone-App fände ich es gut.
Ich weiß nicht, ob es wirklich die Hürde des Smartphones überwinden kann. Ich glaube eher nicht, dass die Leute normalerweise zwei Geräte mit sich herumtragen werden..
Wie dem auch sei, das Design von Teenage Engineering sticht unter den aktuellen Stilen wohl am meisten hervor
Aber ein Unternehmen, das bei der Smartphone-Sicherheit so sensibel ist, würde eher per MDM kontrollierte Smartphones zulassen, anstatt ein solches Gerät eines Drittanbieters im Unternehmen zu erlauben....
Dem Preis nach zu urteilen scheint die eigentliche Bedeutung eher darin zu liegen, dass man weniger eine innovative Technologie eingebaut hat, sondern vielmehr verschiedene bereits existierende Tools und Plugins sauber in ein Gerät integriert hat, das man mit sich herumtragen kann.
Ich freue mich schon auf den Tag, an dem die ersten Video-Reviews zum Produkt erscheinen.