- Der Betrag der Umsatzbeteiligung ist vertraulich, aber ein Zeuge von Google nannte die Zahl im Kartellverfahren
- „Google zahlt Apple 36 % der Suchwerbeerlöse, die über den Safari-Browser erzielt werden“
- Kevin Murphy, Professor an der University of Chicago und Wirtschaftsfachmann auf Seiten von Alphabet, machte diese Angabe, als er in Washington im Kartellverfahren des Justizministeriums zur Verteidigung von Google aussagte
- John Schmidtlein, Googles leitender Prozessanwalt, zuckte sichtbar zusammen, als Murphy diese eigentlich vertraulich zu haltende Zahl nannte
- Sowohl Google als auch Apple sind gegen die Offenlegung von Details des Vertrags
- In einem in der vergangenen Woche bei Gericht eingereichten Schriftsatz argumentierte Google, dass die Veröffentlichung weiterer Informationen über den Vertrag „Googles Wettbewerbsposition im Verhältnis zu Wettbewerbern und anderen Gegenparteien unangemessen schwächen könnte“
- Die beiden Unternehmen sind seit 2002 Partner, wobei Google als Standardsuchmaschine in Apple Safari verwendet wird
- Dieser Vertrag ist heute Googles wichtigster Standardvertrag, da er die Suchmaschine auf dem iPhone festlegt, dem in den USA meistgenutzten Smartphone
- Das Justizministerium wertet diesen Vertrag als Beleg dafür, dass Google seine Dominanz auf den Märkten für Suchmaschinen und Suchwerbung rechtswidrig aufrechterhält
- Apple reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme, und Google lehnte eine Stellungnahme ab
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