12 Punkte von xguru 2023-11-06 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Startup Alliance und OpenSurvey haben eine Umfrage unter insgesamt 900 Personen durchgeführt: Gründer in Korea, Beschäftigte in Startups, Beschäftigte in Großunternehmen und Jobsuchende

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse

  • Sicht der Startup-Gründer
    • Die jüngste Stimmung im Startup-Ökosystem liegt bei 46,5 Punkten und damit 7,2 Punkte unter dem Vorjahr
    • Die meisten Gründer (76,5 %) spüren negative Veränderungen der Marktlage, etwa durch zurückhaltende Investitionen/Unterstützung von Venture Capital und schwächere Förderprogramme im privaten Sektor
    • Wegen der Möglichkeit einer Wirtschaftskrise und der Aussicht auf eine Verschlechterung der Wirtschaftslage wird erwartet, dass sich die aktuelle Situation auch 2024 nicht verbessern wird
    • 6 von 10 Gründern empfinden die Kapitalbeschaffung im Vergleich zum Vorjahr als schwieriger (63 %)
    • Als Maßnahmen gegen die Risiken des Wintereinbruchs am Venture-Investment-Markt werden Strategien zur Umsatzdiversifizierung, Fokus auf profitable Geschäftsbereiche, Kostensenkung und die Nutzung staatlicher Förderprogramme erwogen
    • Die Bewertung der staatlichen Rolle bei der Belebung des Startup-Ökosystems liegt bei 52,5 Punkten; besonders hoch ist der Bedarf an Finanzierung der Ökosystem-Grundlagen, einer Belebung von Investitionen und der Lockerung verschiedener Regulierungen, wobei insbesondere die Wahrnehmung der Notwendigkeit von „Regulierungserleichterungen“ zugenommen hat
    • Im Durchschnitt sind etwa 30 % der Startups im Ausland aktiv oder bereiten den Markteintritt vor
    • Die meisten wählen Nordamerika und Südostasien als wichtigste Zielmärkte, gefolgt von Japan, Europa und China
    • Beim Eintritt in Auslandsmärkte gelten der Aufbau von Business-Netzwerken und Partnerschaften, der Zugang zu lokalen Marktinformationen sowie Vertrieb und Erschließung von Absatzkanälen als am wichtigsten. Sprachkenntnisse und die Gewinnung globaler Talente werden dagegen als vergleichsweise weniger wichtig angesehen
  • Sicht der Startup-Beschäftigten
    • Nur 42,0 % sind mit dem Leben im Startup zufrieden; das sind 7,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr
    • Als positiv gelten eine autonome und flache Unternehmenskultur, gesicherte Work-Life-Balance sowie flexible und schnelle Entscheidungsstrukturen; geringe finanzielle Vergütung und eine instabile Organisationsvision/-strategie sind jedoch die wichtigsten Unzufriedenheitsfaktoren
    • 3 von 10 würden die Arbeit in einem Startup empfehlen; empfohlen werden vor allem Startups in der Finanzierungsphase Series A bis B, bei denen ein gewisses Wachstumspotenzial bereits nachgewiesen ist
    • Hauptgründe gegen eine Empfehlung sind Risiko/Instabilität/Unsicherheit sowie mangelnde Systematik
    • Bei einem künftigen Jobwechsel werden vor allem Großunternehmen mit hoher finanzieller Vergütung sowie guten Benefits und Sozialleistungen bevorzugt
    • Wer einen Wechsel zu einem Startup erwägt, bevorzugt vor allem die Bereiche Software/Solutions und Deep Tech; 1 von 4 bevorzugt ein international expandierendes Startup, in dem globale/internationale Kompetenzen aufgebaut werden können
    • Inländische Unternehmen, bei denen Startup-Beschäftigte schnelles Wachstum spüren und die Arbeitsweise kennenlernen möchten, sind Toss, Karrot Market und Baedal Minjok
    • 53,6 % der Startup-Beschäftigten bewerten den Startup-Investmentmarkt im Vergleich zum Vorjahr als geschrumpft, doch der Einfluss auf die Bereitschaft, weiter dort zu arbeiten oder selbst zu gründen, ist gering
  • Sicht der Beschäftigten in Großunternehmen
    • 1 von 4 Beschäftigten in Großunternehmen hat im Alltag bereits Startup-bezogene Informationen über Portal-Websites, Community-Apps speziell für Berufstätige oder News/Artikel wahrgenommen
    • Der Anteil der Beschäftigten in Großunternehmen, die innerhalb eines Jahres einen Wechsel zu einem Startup erwägen, liegt bei 18,8 %, also 6,0 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr
    • Wer einen Wechsel erwägt, erwartet vor allem höhere finanzielle Vergütung, flexible/schnelle Entscheidungsstrukturen und Erfolgserlebnisse durch das Wachstum der Organisation; relativ hoch ist die Präferenz für die Bereiche Finanzen/FinTech/Blockchain, Deep Tech sowie Software/Solutions
    • Mehr als die Hälfte, nämlich 52,8 %, hat innerhalb des letzten Jahres erwogen, selbst zu gründen; das ist ähnlich wie im Vorjahr bzw. leicht rückläufig
    • Im Vergleich zu anderen Bereichen ist der Anteil derjenigen, die eine Gründung in E-Commerce/Distribution, Agrifood, Bildung sowie Reisen/Freizeit erwägen, relativ hoch
    • Die meisten Berufstätigen erwägen jedoch keinen Wechsel zu einem Startup, da sie eine instabile Organisationsvision/-strategie, keine gesicherte Work-Life-Balance und geringe finanzielle Vergütung erwarten
    • Als inländische Startups, deren schnelles Wachstum und Arbeitsweise sie kennenlernen möchten, nannten Beschäftigte in Großunternehmen als Top 3 Toss, Baedal Minjok und Karrot Market
  • Sicht der Jobsuchenden
    • Für Jobsuchende haben Startups ein „junges/neues“ Image; im Vergleich zum Vorjahr hat das Image „innovativ/kreativ“ zugenommen
    • Mehr als die Hälfte weiß nicht viel über Startups, doch Karrot Market, Baedal Minjok und Toss werden im Vergleich zu anderen Startups eher mit schnellem Wachstum verbunden und stoßen auf höheres Interesse
    • 1 von 5 sucht im Alltag nach Startup-Informationen und nutzt dafür vor allem Recruiting-/Unternehmensinfo-Apps und -Websites, Portal-Websites sowie YouTube
    • Die meisten bevorzugen eine Anstellung bei großen koreanischen Unternehmen, mittelständischen Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen/Regierung/Staatsunternehmen; nur 1 % der Jobsuchenden wünscht sich am stärksten eine Anstellung bei Venture-Unternehmen/Startups
    • 44,5 % haben jedoch innerhalb des letzten Jahres schon einmal über eine Beschäftigung in einem Startup nachgedacht
    • Für Jobsuchende sind an Startups vor allem flexible/schnelle Entscheidungsstrukturen, Möglichkeiten zur Arbeits- und Karriereentwicklung, gesicherte Work-Life-Balance und Erfolgserlebnisse durch das Wachstum der Organisation attraktiv
    • 6 von 10 Jobsuchenden, die eine Anstellung in einem Startup erwägen, antworteten, dass die Auslandsaktivität eines Startups keinen Einfluss auf ihre Jobentscheidung habe; 25,8 % bevorzugen Startups, die im Ausland aktiv sind
    • 45,5 % der Jobsuchenden haben im vergangenen Jahr erwogen zu gründen; das sind 5,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr
    • Wer eine Gründung erwägt, denkt vor allem an die Branchen Fashion/Beauty, Content/Media und Agrifood; insbesondere der Anteil derjenigen, die Fashion/Beauty in Betracht ziehen, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozentpunkte

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