12 Punkte von xguru 2023-11-01 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Umfrage unter 267 Fachleuten, die an Branding beteiligt sind (Branding-Profis): darunter Inhouse-Teams, Unabhängige und Gründer

Preisstrategie

  • 80 % der Branding-Profis kalkulieren Projektpreise anhand des Zeit- und Arbeitsaufwands
  • 37 % der Branding-Profis nutzen Stundensätze zur Preisgestaltung, 69 % arbeiten mit Festpreisen
  • Nur 35,2 % der Befragten setzen auf wertbasierte Preisgestaltung für ihre Arbeit
  • Die Mehrheit der Branding-Projekte (50 %) liegt offenbar zwischen 500 und 5000 US-Dollar

Kundengewinnung

  • Die wichtigsten Wege zur Kundengewinnung sind Empfehlungen und Mundpropaganda (86,1 %). 21 % der Branding-Profis bieten kostenlose Beratungsgespräche an
  • Networking und Beziehungsaufbau (71,5 %) sind nach Empfehlungen die zweiterfolgreichste Strategie zur Kundengewinnung

AI-Integration

  • 70,4 % der Branding-Fachleute glauben, dass AI ihre Arbeit erleichtern wird, und sind offen dafür, AI-Tools wie ChatGPT, Adobe Software und Midjourney in den Branding-Prozess zu integrieren
  • Einige Branding-Fachleute äußerten die Sorge, dass Tools wie Canva (38,6 %) und AI bestehende Design-Services herausfordern könnten und dass kontinuierliche Innovation nötig sei, um aufzufallen

Die Zukunft von Marken

  • Branding-Profis glauben, dass Authentizität (74,5 %) und Personalisierung (58,8 %) die Zukunft des Brandings prägen werden. Nachhaltigkeit, emotionales Branding und ethisches Branding sind ebenfalls wichtige Faktoren
  • Purpose-getriebenes Branding (57,3 %) und emotionales Branding (49,4 %) unterstreichen, dass es immer wichtiger wird, sinnvolle und emotional anschlussfähige Markenerlebnisse zu schaffen

Tools

  • AI-Tools: ChatGPT, Jasper, Luminar, MidJourney, Synthesia, Looka Logo Maker, Business Name Generator, Wix ADI, Shutterstock Generator, Originality AI
  • Fast 90 % der Umfrageteilnehmer nutzen Adobe Creative Suite
    • Design-Tools wie Figma, Procreate, Sketch und Corel werden ebenfalls häufig verwendet
  • Obwohl Canva (38,6 %) normalerweise nicht die bevorzugte Plattform von Branding-Fachleuten ist, belegt es Platz 2, möglicherweise weil Kunden leicht editierbare Templates und Assets bevorzugen. Das scheint auf einen Wandel hin zu zugänglichen und benutzerfreundlichen Design-Plattformen hinzudeuten
  • Die am häufigsten gewählten Stock-Websites sind Unsplash, Pexels, Freepik, Adobe Stock und Shutterstock
  • Die am häufigsten genutzten Tools für den Geschäftsbetrieb sind das Zahlungstool PayPal (47,6 %) und das Buchhaltungstool Quickbooks (14,6 %)
    • Ähnliche Tools wie Wise, Xero, Monday.com, Notion und Dubsado wurden in der Umfrage ebenfalls häufig genannt

Lernen und Weiterentwicklung

  • 90 % der Branding-Profis holen Feedback von Kunden ein
  • Ein erheblicher Anteil (67,8 %) gab außerdem an, sich auf Selbstreflexion sowie Analysen und Feedback von Freunden oder Kollegen zu stützen
  • Viele lernen zudem von erfahrenen Kollegen und über Online-Communities
  • Empfohlene Lernressourcen: Kurse, Blogs, E-Mail-Newsletter, Bücher, Mentoren/Influencer, Podcasts usw. (siehe Original)

Zentrale Herausforderungen

  • 33 % gaben an, Schwierigkeiten damit zu haben, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, was die Bedeutung von Sichtbarkeit und Bekanntheit in der Branche unterstreicht
    • Die Gewinnung neuer Kunden und die Akquise neuer Projekte wurden als eines der größten Hindernisse für Branding-Fachleute genannt; fast 50 % erwähnten dasselbe Problem
  • Die Befragten betonten außerdem, dass mehr Aufklärung und Bewusstsein in Unternehmen über den umfassenderen Wert von Branding jenseits des rein Visuellen nötig seien, und verwiesen auf eine Verständigungslücke
  • Auch Preisstrukturen sind ein wichtiges Thema. Branding-Profis hatten Schwierigkeiten, unter Berücksichtigung von Faktoren wie Marktwettbewerb und dem vom Kunden wahrgenommenen Wert optimale Preise festzulegen
  • Der zunehmende Wettbewerb in der Branche sowie der wachsende Einfluss von AI und anderen Automatisierungstools wurden ebenfalls zu einer weiteren zentralen Sorge
  • Viele Befragte erwähnten, wie sich die Konjunkturabschwächung durch Budgetkürzungen bei Kunden auf ihr Wachstum ausgewirkt hat
  • Viele Befragte sagten außerdem, dass es ihnen schwerfällt, den Erfolg von Projekten zu messen (Measurement), und betonten die Notwendigkeit einer starken Messstrategie

Key Takeaways

  • 01 Preisstrategie verbessern und Einnahmen diversifizieren
    • Die Preisstrategie über Zeit- und Aufwand hinaus diversifizieren
    • Rund 80 % der Branding-Fachleute kalkulieren Projektpreise nach Zeit und Aufwand, aber auch wertbasierte Preisgestaltung (von nur 35,2 % der Befragten genutzt) sollte in Betracht gezogen werden, um die Vergütung am gelieferten Wert auszurichten
  • 02 Kunden proaktiv gewinnen und wertvolle Netzwerke aufbauen
    • Empfehlungen und Mundpropaganda sind die wichtigsten Wege zur Kundengewinnung (86,1 % der Befragten), aber zur Erweiterung des Kundenstamms sollte in Networking und Beziehungsaufbau (71,5 %) investiert werden
    • Nicht nur auf Empfehlungen verlassen
  • 03 Menschzentrierter Ansatz und AI-Integration
    • AI-Tools wie ChatGPT, Adobes AI-Tools und Midjourney, die von rund 70,4 % der Befragten eingeführt wurden, können helfen, Arbeitsprozesse zu verschlanken
    • Kunden legen jedoch Wert auf Strategie, Emotion und persönliche Interaktion, daher sollte die menschliche Komponente im Branding-Erlebnis erhalten bleiben
  • 04 Authentizität im Branding der Zukunft annehmen
    • Um in einem sich wandelnden Umfeld relevant zu bleiben, sollte die Strategie auf Authentizität (74,5 %), Personalisierung (58,8 %) und Purpose-getriebenes Branding (57,3 %) fokussieren
  • 05 Branchenthemen navigieren und sich agil anpassen
    • Herausforderungen der Branche wie Neukundenakquise, der Wert von Branding, Preisstrukturen, zunehmender Wettbewerb und der Einfluss von AI angehen
    • Um diese Herausforderungen wirksam zu bewältigen, sind Anpassungsfähigkeit und Investitionen in kontinuierliche Weiterbildung nötig
  • 06 Kennzahlen zur Projektbewertung optimieren
    • Zur Messung des Projekterfolgs Kundenzufriedenheitswerte (39,3 %) und Markenbekanntheitsmetriken integrieren
    • Auch die Nutzung weniger verbreiteter Kennzahlen wie E-Mail-Marketing (7,9 %) zur Verbesserung der Projektbewertung in Betracht ziehen
  • 07 Einnahmequellen strategisch erweitern
    • Zusätzliche Einkommensquellen wie Beratung (18,8 %) und den Verkauf digitaler Produkte (16,4 %) erschließen, um finanzielle Stabilität und Unternehmenswachstum zu stärken
    • Die Bereitstellung von Online-Kursen zur Monetarisierung von Wissen in Betracht ziehen (nur etwa 7 % setzen dies um)
  • 08 Tool-Auswahl und Anpassung optimieren
    • Adobe Creative Suite ist weiterhin ein beliebtes Tool (wird von 90 % der Befragten genutzt), aber es ist nötig, neue Design-Tools und Plattformen zu erkunden, die zu Branchentrends und Kundenpräferenzen passen
    • Benutzerfreundliche Plattformen wie Canva (38,6 %), die durch ihre Zugänglichkeit an Popularität gewinnen, im Blick behalten
  • 09 Rechtswissen und Bewusstsein stärken
    • Zeit investieren, um das Verständnis für rechtliche Aspekte des Brandings wie Urheberrecht und geistiges Eigentum zu vertiefen
    • Rund 40 % der Branding-Fachleute fühlen sich bei ihrem Rechtswissen nicht sicher
  • 10 Kontinuierliches Lernen und Kompetenzaufbau priorisieren
    • Kontinuierliches Lernen priorisieren, indem Feedback von Kunden eingeholt wird (90 %) und verschiedene Ressourcen wie Kurse, Publikationen und Branchen-Influencer genutzt werden
    • Die eigenen Fähigkeiten proaktiv weiterentwickeln
  • 11 Projektvielfalt und Preisgestaltung anpassen
    • Projekttypen je nach Fachwissen und Kundenanforderungen diversifizieren
    • Bei großen Projekten sollte die Preisgestaltung entsprechend angepasst werden
    • Wer Projekte mit einem Preis von über 20.000 US-Dollar kalkuliert, übernimmt häufig umfassende, komplexe oder groß angelegte Projekte (50 %), die 4 bis 6 Monate oder länger dauern
  • 12 Strategische Differenzierung für Marktwirkung
    • Durch bessere Customer Experience (90 %), Nischenspezialisierung, Prozessinnovation und die Entwicklung eines unverwechselbaren Designstils differenzieren und die Differenzierungsstrategie an die eigenen Stärken anpassen

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