- Ein Artikel über die Gegenreaktionen, mit denen der Autor Ben Davis konfrontiert war, nachdem er eine kritische Rezension über die Kunstshow des populären Künstlers und TikTok-Phänomens Devon Rodriguez geschrieben hatte
- Rodriguez, der für seine Live-Zeichnungen von U-Bahn-Fahrgästen bekannt ist, hat Millionen von Social-Media-Followern. Er reagierte negativ auf die Rezension und löste damit eine Welle von Online-Angriffen seiner Follower gegen Davis aus.
- Davis erhielt zahllose beleidigende Kommentare und Drohungen, und viele Follower drohten damit, eine Cancel-Kampagne gegen ihn zu starten. Einige nahmen sogar seine Ehefrau ins Visier.
- Rodriguez hörte schließlich auf, Davis zu taggen, und die Welle des Hasses flaute ab. Davis erhielt jedoch eine E-Mail von UTA Artist Space, das Rodriguez vertritt, in der über den negativen und einseitigen Charakter des Artikels geklagt wurde.
- Davis argumentiert, dass dieser Vorfall größere Fragen über die Veränderungen in der Aufmerksamkeitsökonomie und die Rolle der Kunstkritik im Zeitalter des Social-Media-Ruhms aufwirft.
- Er schlägt vor, dass die traditionelle Kunstwelt das Phänomen der Social-Media-Kunstkarrieren ernst nehmen sollte, da diese außerhalb traditioneller Kanäle enorme Popularität erlangen können, wodurch Kunstinstitutionen kulturelle Trends erst im Nachhinein interpretieren.
- Davis diskutiert in den Medien auch das Konzept der "parasozialen Beziehungen", bei dem Fans ein einseitiges Verhältnis zu Prominenten und Influencern aufbauen. Er schlägt vor, dass Rodriguez' Popularität die Macht einer "parasozialen Ästhetik" zeige.
- Abschließend meint Davis, das PR-Team von Rodriguez sollte ihm raten, bösartige Reaktionen auf negative Rezensionen nicht zu fördern, da dies kein nachhaltiger Karriereweg sei.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentar