- Der Autor Matt Chapman forderte von der Stadt Seattle Metadaten zu E-Mails an, als Teil eines größeren Projekts zur Kartierung der Kommunikation in den gesamten USA.
- Zunächst schätzte die Stadt die Kosten der Anfrage auf 33 Millionen Dollar und berief sich dabei auf die Zeit, die für die Prüfung jeder einzelnen E-Mail erforderlich sei.
- Später korrigierte die Stadt diese Schätzung und verlangte 1,25 Dollar für Aufzeichnungen aus zwei Tagen.
- Die Stadt stellte dem Autor Metadaten zu rund 32 Millionen E-Mails bereit, fügte jedoch versehentlich die ersten 256 Zeichen jeder E-Mail hinzu.
- Die enthaltenen Daten umfassten sensible Informationen wie Benutzernamen, Passwörter, Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern sowie Details zu laufenden Ermittlungen der Polizei und des FBI.
- Der Autor informierte die Stadt über das Datenleck und wurde gebeten, alle Dateien zu löschen. Außerdem schlug die Stadt vor, ein Unternehmen zu beauftragen, die Festplatte des Autors zu scannen, um die Löschung zu überprüfen.
- Der Autor löschte die Dateien und legte eine eidesstattliche Erklärung über die Löschung vor.
- Später begann die Stadt damit, die angeforderten E-Mail-Metadaten zu versenden, wobei Daten der Polizeibehörde und des Human Services Department ausgenommen wurden.
- Der Autor nutzt diese Daten, um ein Modell des Kommunikationsnetzwerks der Stadt zu erstellen.
- Der Autor erwähnt außerdem einen Gesetzgebungsversuch in Washington, die Offenlegungspflicht für viele Aufzeichnungen, darunter E-Mail-Austausch, abzuschaffen. Der Gesetzentwurf wurde vom Gouverneur abgelehnt.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare