Hacker stehlen Telefon- und SMS-Aufzeichnungen von fast allen AT&T-Kunden
(krebsonsecurity.com)Zusammenfassung des AT&T-Datenlecks
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AT&T-Datenleck
- AT&T Corp. hat offengelegt, dass Telefon- und SMS-Aufzeichnungen von rund 110 Millionen Kunden abgeflossen sind
- Die geleakten Daten enthalten Standortinformationen zu Telefonaten und SMS, mit denen sich nachvollziehen lässt, wo eine Kommunikation stattgefunden hat
- Die Daten waren in einer Cloud-Datenbank gespeichert, die nur durch Benutzername und Passwort geschützt war
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Verlauf des Vorfalls
- AT&T erfuhr am 19. April 2023 von dem Vorfall, verzögerte die Offenlegung jedoch auf Bitte von Bundesermittlern
- Die abgeflossenen Daten umfassen Kundenaufzeichnungen zu Anrufen und SMS vom 1. Mai 2022 bis zum 31. Oktober 2022 sowie vom 2. Januar 2023
- Die geleakten Daten enthalten nicht die Inhalte von Anrufen oder SMS und auch keine personenbezogenen Identifikationsdaten wie Sozialversicherungsnummern oder Geburtsdaten
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Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden
- Das FBI bat AT&T darum, die Benachrichtigung der Kunden zu verschieben
- AT&T, FBI und DOJ arbeiteten gemeinsam an der Reaktion auf den Vorfall
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Verbindung zu Snowflake
- Das Datenleck steht im Zusammenhang mit mehr als 160 Kunden des Cloud-Datenanbieters Snowflake
- Auf Snowflake-Servern gespeicherte Daten waren nur durch Benutzername und Passwort geschützt
- Snowflake verlangt nun von allen Neukunden eine Multi-Faktor-Authentifizierung
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Datenlecks bei anderen Unternehmen
- Auch Unternehmen wie Advance Auto Parts, Allstate, Anheuser-Busch, Los Angeles Unified, Mitsubishi, Neiman Marcus, Progressive, Pure Storage, Santander Bank, State Farm und Ticketmaster waren von Datenabflüssen über Snowflake-Server betroffen
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Einschätzung von Mark Burnett
- Burnett sieht den größten Grund zur Sorge im AT&T-Vorfall darin, dass Metadaten abgeflossen sind
- Metadaten können zeigen, wer mit wem Kontakt hatte
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Probleme bei den Sicherheitspraktiken von Unternehmen
- Viele Unternehmen speichern weiterhin sensible Kundendaten ohne angemessene Absicherung
- Es gibt zu wenige rechtliche Sanktionen, um Verantwortung für solche Sicherheitspraktiken durchzusetzen
Zusammenfassung von GN⁺
- Das AT&T-Datenleck betraf rund 110 Millionen Kunden und umfasste Standortinformationen zu Anrufen und SMS
- Die Offenlegung des Vorfalls wurde auf Bitte des FBI verzögert und steht im Zusammenhang mit den Datenlecks rund um Snowflake
- Viele Unternehmen speichern weiterhin sensible Daten ohne angemessene Absicherung, auch weil es an wirksamen rechtlichen Sanktionen fehlt
- Der Vorfall zeigt, dass Unternehmen dem Thema Datensicherheit deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen müssen
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