- Die aus Adelaide stammende Dr. Janice Duffy hat einen 12 Jahre langen Rechtsstreit mit Google gewonnen.
- Dr. Duffy verklagte Google in zwei Verfahren, meist ohne anwaltliche Vertretung, weil das Unternehmen verleumderische Inhalte der US-Website RipOff Report auf Suchergebnisseiten angezeigt habe, obwohl sie deren Entfernung verlangt hatte.
- Sie erzielte mit Google eine vertrauliche Einigung, in der Schadenersatz und die Übernahme von Verfahrenskosten vereinbart wurden. Damit erhält sie bereits zum zweiten Mal Geld von Google, nachdem ihr 2015 schon mehr als 100.000 Dollar Schadenersatz zugesprochen worden waren.
- Für Dr. Duffy ging es bei der Klage nicht um finanziellen Gewinn, sondern darum, Google für sein Verhalten zur Verantwortung zu ziehen.
- Die auf Google-Plattformen veröffentlichten verleumderischen Informationen hatten erhebliche Auswirkungen auf Dr. Duffys psychische Gesundheit und ihre Forschungskarriere.
- Trotz ihres Erfolgs wurden auch nach dem ersten Verfahren weiterhin ähnliche verleumderische Informationen auf der Website veröffentlicht.
- Paul Heywood-Smith KC, der ihr nach ihrer ersten Klage half, betonte die Bedeutung ihres Siegs gegen einen Technologieriesen wie Google.
- Dr. Duffys wegweisender Sieg könnte potenziellen Klägern in ähnlichen Fällen helfen.
- Joel Lisk, unabhängiger Experte für Technologie und Recht, erklärte, der Fall von Dr. Duffy könnte Suchmaschinenunternehmen stärker in die Pflicht nehmen, genauer zu überwachen, was auf ihren Websites veröffentlicht wird.
- Google reagierte nicht rechtzeitig auf die Bitte von ABC um eine Stellungnahme zu Dr. Duffys Fall.
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