- HP sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert, in der behauptet wird, das Unternehmen deaktiviere bei Tintenmangel absichtlich die Scan- und Faxfunktionen von Multifunktionsdruckern.
- In der Klage wird behauptet, HP habe dies den Verbrauchern nicht offengelegt und es wirke wie eine Strategie, den Gewinn durch den Verkauf teurer Tintenpatronen zu steigern.
- Die Kläger argumentieren, dass es technisch möglich sei, Drucker herzustellen, die auch dann scannen oder faxen können, wenn die Tinte leer ist.
- Die Klage wurde zunächst aus rechtlichen Gründen abgewiesen, doch der Richter erlaubte den Klägern, ihre Vorwürfe zu überarbeiten und erneut einzureichen. Am 10. August lehnte der Richter HPs Antrag, die überarbeitete Klage größtenteils abzuweisen, weitgehend ab.
- Die Kosten für Druckertinte sind für Verbraucher ein wichtiges Thema; laut Consumer Reports können die Tintenkosten pro Jahr leicht 70 US-Dollar übersteigen.
- Ein erheblicher Teil der Tinte wird nicht für den Dokumentendruck verwendet, sondern in Wartungszyklen des Druckers verbraucht. Einige Modelle bringen weniger als die Hälfte der Tinte tatsächlich auf gedruckte Dokumente.
- HP ist nicht das einzige Unternehmen, das mit solchen rechtlichen Beschwerden konfrontiert ist. Auch Canon Inc. wurde 2021 verklagt, weil das Unternehmen seine eigenen Multifunktionsdrucker auf ähnliche Weise nicht offengelegt deaktiviert haben soll. Der Fall wurde Ende 2022 durch einen Vergleich beigelegt, die Bedingungen des Vergleichs wurden jedoch nicht veröffentlicht.
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