- Ein Artikel über Googles widersprüchliche Haltung zum Datenschutz
- Google tritt öffentlich für Datenschutz ein, betreibt im Hintergrund jedoch Lobbyarbeit gegen Datenschutzgesetze
- Seit 2019 hat Google mehr als 125 Millionen US-Dollar für Lobbyarbeit, Wahlkampfspenden und Handelsverbände ausgegeben; dabei steht die Frage des Datenschutzes im Zentrum
- Googles politische Stellungnahmen legen nahe, dass eine „vollständige Kontrolle über die Datenverarbeitung“ für Einzelpersonen zu einer komplexen Nutzererfahrung führen könne, die von den wichtigsten Kontrollmöglichkeiten ablenke und keinen entsprechenden Nutzen bringe
- Der Text kritisiert diese Haltung
- Wenn die Datennutzung eines Unternehmens zu komplex ist, als dass Nutzer sie verstehen und ihr zustimmen könnten, dann sollte das Unternehmen keinen Anspruch auf Zugang zu diesen Daten haben.
- Googles Lobbyarbeit gegen Datenschutzgesetze in den USA, darunter der California Consumer Privacy Act, der Einwohnern das Recht gibt zu erfahren, welche Daten Unternehmen über sie sammeln, wie diese verwendet werden, und ihre Löschung zu verlangen
- Googles Lobbyarbeit gegen Datenschutzgesetze in der Europäischen Union, darunter die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), der Digital Markets Act, der Digital Services Act und die ePrivacy-Verordnung
- Google und andere große Tech-Unternehmen versuchen, Einfluss auf das Indo-Pacific Economic Framework zu nehmen, ein Handelsabkommen mit 14 beteiligten Ländern; dies erscheint als Versuch, es den Mitgliedstaaten zu erschweren, Gesetze zur Begrenzung ihrer Marktdominanz zu erlassen
- Der Artikel schließt mit der Empfehlung an Internetnutzer, ihre Online-Daten durch die Nutzung datenschutzfreundlicher Dienste stärker zu kontrollieren, und mit Kritik an Googles Geschäftsmodell, das auf dem Sammeln persönlicher Daten für zielgerichtete Werbung basiert
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