Wie wir mit 5 WHY und Skin in the Game Hypothesen validierten und das Glücksempfinden von Gründer:innen um +9 % steigerten
(expnews.substack.com)Ein Validierungsprotokoll darüber, wie wir mit 5 WHY und Skin in the Game Hypothesen konkretisiert und überprüft haben. (Untertitel: Mit MVP-Daten eine Correlation Matrix erstellt, um lineare Beziehungen zwischen Variablen zu analysieren)
Erst das Fazit? Nach Abschluss des 2‑Wochen‑Programms stieg bei 15 von 20 Personen das durchschnittliche Glücksempfinden um 8,89 %
Wenn wir zuerst auf die finalen Daten schauen, dann ist das subjektive Glücksempfinden der Teilnehmenden des ersten Durchgangs im Durchschnitt um 8,89 % gestiegen, der wahrgenommene Stress hat sich um 11 % verbessert und die Schlafqualität um 5,9 %. Zudem haben 15 von 20 Personen das Programm erfolgreich bis zum Ende abgeschlossen. Noch wichtiger ist aber, wie dieses Experiment konzipiert wurde. Neben diesen Zahlen gibt es viele weitere interessante Datenpunkte — also bitte unbedingt bis zum Ende lesen!
Was ist der 5-WHY-Ansatz?
Die 5-WHY-Methode dient dazu, die grundlegenden Ursachen und den Kern eines Problems konkret zu durchdringen. Durch mehrfaches Fragen nach dem Warum findet man nicht nur oberflächliche Gründe, sondern die eigentlichen Ursachen und damit klare Gründe aus jeder Perspektive. Es geht also darum, über die Frage „Warum?“ tiefer zu graben. Ich persönlich finde die Methode besonders hilfreich, um Hypothesen in kleinere Teile zu zerlegen. Indem man die negativen Annahmen im eigenen Kopf widerlegt, werden Hypothesen konkreter und dadurch auch klarer.
Was ist SKIN IN THE GAME?
Wenn SKIN IN THE GAME beim Pretotype eingesetzt wird, ist es das notwendige Element, um die Frage an potenzielle Kund:innen „Würdest du es nutzen, wenn wir es bauen?“ neu zu definieren als „Wenn du versprichst, es zu nutzen, dann bauen wir es!“. Mit anderen Worten: Man lässt potenzielle Kund:innen etwas einsetzen, das ihnen wichtig ist, um die Situation „Wir haben es gebaut, aber niemand nutzt es“ möglichst zu vermeiden.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, etwa eine Kaution zu hinterlegen oder Zeit zu investieren. In Wellness Boost Batch 1 war das eingesetzte SKIN IN THE GAME die Mobiltelefonnummer der Teilnehmenden. Ich selbst hinterlasse meine Telefonnummer auch nur dann, wenn ich wirklich teilnehmen möchte.
Also, was ist das Fazit dieses Artikels?
- Wir haben viel herumprobiert, um ein MVP zu bauen
- Wir haben eine Correlation Matrix berechnet; einige Hypothesen haben sich bestätigt, aber es kamen auch etwas merkwürdige Beziehungen zwischen Variablen heraus.
- Die Daten der 5 Personen, die nicht bis zum Ende durchgehalten haben, sind nicht enthalten, daher gibt es hier auch einen Bias
- Letztlich gab es Menschen, denen insbesondere der Community-Wert sehr geholfen hat
- Deshalb werden wir auf Basis der im MVP gefundenen Werte weiter daran feilen!
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