- Ein Bericht meldet, dass von 2012 bis 2022 weltweit fast 2.000 Umweltaktivisten getötet wurden.
- Allein im Jahr 2022 wurden 177 Umweltaktivisten getötet, also etwa eine Person alle zwei Tage, laut einem Bericht der britischen Beobachtungsgruppe Global Witness.
- Die Gruppe berichtet außerdem, dass Gewalt, Drohungen und Schikanen weltweit eingesetzt werden, um Umweltschützer zum Schweigen zu bringen.
- Die meisten dieser Morde, fast 90 Prozent, ereigneten sich in Lateinamerika, wobei Kolumbien das gefährlichste Land für Umweltaktivisten war.
- Die Zahl der Tötungen in Kolumbien hat sich zwischen 2021 und 2022 fast verdoppelt, doch das Land ratifizierte im Oktober das Escazú Agreement, das dazu verpflichtet, Angriffe auf Umweltschützer zu verhindern.
- Brasilien verzeichnete die zweithöchste Zahl an Tötungen, gefolgt von Mexiko, Honduras und den Philippinen.
- Indigene Menschen machten weltweit ein Drittel der Opfer aus. Obwohl sie als die besten Hüter der Wälder gelten und eine wichtige Rolle bei der Eindämmung der Klimakrise spielen, werden sie in Ländern wie Brasilien, Peru und Venezuela angegriffen.
- Der Artikel erwähnt außerdem die aufsehenerregenden Morde an dem indigenen Experten Bruno Pereira und dem britischen Journalisten Dom Phillips in Brasilien.
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