9 Punkte von kuroneko 2023-09-13 | 4 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Sony Semiconductor hat als erstes Unternehmen der Branche ein Energy-Harvesting-Modul vorgestellt, das Strom aus elektromagnetischem Rauschen erzeugen kann, das von elektronischen Geräten ausgestrahlt wird.
  • Das Modul ist mit einer Antenne und zwei Gleichrichterschaltungen ausgestattet, empfängt elektromagnetisches Rauschen im Bereich von einigen Hz bis 100 Hz und erzeugt Strom im Bereich von einigen zehn μW bis einigen zehn mW.
    • Genug, um Sensoren im IoT in Umgebungen mit viel elektromagnetischer Strahlung oder neben Geräten mit Strom zu versorgen.
    • Dank der kleinen Größe von 7 mm x 7 mm kann es nahezu überall verbaut werden.
    • Anders als bei Solarenergie ist eine kontinuierliche Energieerzeugung möglich.

4 Kommentare

 
kernel00 2023-09-13

Energie-Harvesting mithilfe elektromagnetischer Wellen gab es zwar schon vorher ... der Unterschied zu bisherigen Ansätzen scheint zu sein, dass es sich um Rauschen handelt, das von elektronischen Geräten ausgeht.

 
dbs0829 2023-09-13

Ein Niveau von einigen Dutzend mW ist eigentlich gar nicht so schlecht.

 
kuroneko 2023-09-13

Interessant ...
Offenbar kann man selbst sehr kleine Mengen Strom nützlich einsetzen, weil es heutzutage so viele Geräte mit extrem niedrigem Stromverbrauch gibt.

 
kuroneko 2023-09-13

HN-Thread-Zusammenfassung durch KI

  • simonbarker87: Spricht über seine Doktorarbeit vor 15 Jahren zum Energy Harvesting aus EM-Strahlung und über das Problem, Systeme bei niedrigen Vibrations-/Wärmeniveaus mit Strom zu versorgen.
  • helpfulContrib: Beschreibt ein früheres Forschungsprojekt, das mit Energy-Harvesting-Tracker-Tags genug Leistung aus den umgebenden WiFi-/Mobilfunksignalen in der Stadt gewann. Sieht Energiemangel als ein Managementproblem.
  • rpaddock: Fragt sich, ob Harvesting-Systeme die Sender letztlich nicht doch belasten; einzeln vernachlässigbar, aber im großen Maßstab womöglich mit Auswirkungen auf das System.
  • themoonisachees: Merkt an, dass viele Geräte Signale im Laufe der Zeit dämpfen können, ohne gegen die Thermodynamik zu verstoßen, dass Tap-Harvesting aber Energie verschwendet, die ohnehin verloren geht.
  • samus: Erklärt, dass sehr viele Harvesting-Geräte nötig wären, um Sender spürbar zu beeinflussen, ähnlich wie bei der bereits berücksichtigten Last durch Status-LEDs.
  • user_7832: Schlägt vor, dass mechanische Uhrwerke für Tag-Tracking pro Tag mehr Leistung liefern könnten als Batterien.
  • aramachandran7: Diskutiert die begrenzte Energiedichte von Bewegungs-/Wärmemodulen für Wearables, verweist auf Größenbeschränkungen und erwähnt, dass auch das Design von Instrumenten bereits überladen ist.
  • usrusr: Erwähnt, dass Garmin im Wearable-Bereich weiterhin führend ist und die Einordnung aller Großunternehmen in Frage stellt.
  • nocsi: Verlinkt Forschung zum Gewinnen von Strom aus Erde für langfristig vergrabene Sensoren.
  • buescher: Weist darauf hin, dass Apple die angegebene AirTag-Batterielaufzeit liefert und dass Uhrwerke höhere Kosten und mehr Austauschbedarf als Batterien mit sich bringen.