1 Punkte von GN⁺ 2023-09-11 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Artikel über ein neues Buch des ehemaligen Secret-Service-Agenten Paul Landis, der beim Attentat auf Präsident John F. Kennedy vor Ort war.
  • Landis behauptet, er habe in der Limousine des Präsidenten Kennedy eine Kugel gefunden, was die Theorie vom „Einzeltäter“ beim JFK-Attentat infrage stellen könnte.
  • Die Kugel war weitgehend intakt und nur mäßig beschädigt, was Zweifel an der von der Warren-Kommission vorgeschlagenen „Ein-Kugel-Theorie“ aufwirft.
  • Landis’ Darstellung legt nahe, dass die Kugel oberflächlich im Rücken von JFK gesteckt haben könnte und durch den letzten Kopfschuss herausgeschleudert worden sein könnte.
  • Dies widerspricht der Schlussfolgerung der Warren-Kommission, wonach die Kugel Kennedys Hals an der Vorderseite durchdrungen habe.
  • Falls dies zutrifft, wirft Landis’ Darstellung die Möglichkeit eines zweiten Schützen auf, und eine Rekonstruktion des FBI deutet darauf hin, dass Lee Harvey Oswald nicht genug Zeit gehabt hätte, dies zweimal in schneller Folge zu schießen.
  • Landis behielt diese Information 60 Jahre lang für sich – aus Trauer, Schock und Verantwortungsgefühl für die Sicherheit der Kennedy-Familie.
  • Er beschloss, seine Geschichte zu erzählen, nachdem ihm klar wurde, dass die von ihm gefundene Kugel vermutlich mit jener verwechselt wurde, von der angenommen wird, sie sei von der Trage von Gouverneur Connally geborgen worden.
  • Trotz möglicher Kontroversen könnte Landis’ Enthüllung eine Neubewertung der „magischen Kugel“-Theorie auslösen und eine neue Perspektive auf das Kennedy-Attentat eröffnen.
  • Der Artikel geht auch auf Kritik an Landis’ Verhalten in der Nacht vor dem Attentat ein, darunter Vorwürfe übermäßigen Alkoholkonsums.
  • Er argumentiert jedoch, dass es kaum Belege dafür gibt, dass dies die Reaktionszeit oder Entscheidungsfindung der Secret-Service-Agenten am Tag des Attentats beeinflusst habe.
  • Der Artikel endet mit Lob dafür, dass Landis seine Version der Ereignisse dargelegt hat, und legt nahe, dass dies zum historischen Verständnis beitragen werde.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-09-11
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Artikel darüber, dass neue Enthüllungen zum JFK-Attentat die Theorie vom Einzeltäter infrage stellen könnten.
  • Ein Nutzer teilt einen umfangreichen Videolink zum Attentat und beschreibt ihn als logisch und geradlinig.
  • Die neue Enthüllung besagt, dass die Kugel nicht in JFK stecken blieb, sondern auf dem Rücksitz des Autos gefunden wurde, was nahelegt, dass sie nicht erst während des Tumults herausfiel.
  • Ein anderer Nutzer empfiehlt das Buch "Case Closed", das argumentiert, dass die offizielle Darstellung, Oswald habe allein gehandelt, mit ziemlicher Sicherheit korrekt sei.
  • Der Artikel legt nahe, dass die neuen Enthüllungen nach der Lektüre von Josiah Thompsons "Six Seconds in Dallas" kamen. Thompsons Nachfolgewerk "Last Seconds in Dallas" kommt auf Grundlage von Audioanalysen zu dem Schluss, dass es zwei Schützen gab.
  • Auch der Sonderausschuss des Repräsentantenhauses zum Attentat kam auf Basis akustischer Analysen von Funkaufnahmen der Polizei in Dallas zu dem Schluss, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei Schützen gab.
  • Ein Nutzer findet es interessant, dass Teile des JFK-Attentats selbst nach 60 Jahren wegen "nationaler Sicherheit und außenpolitischer Angelegenheiten" noch nicht veröffentlicht sind.
  • Ein Nutzer berichtet von seinem Besuch des Museums im ehemaligen Schulbuchlager in Dallas und behauptet, der Ausblick aus Oswalds Fenster mache die Theorie vom Einzeltäter noch plausibler.
  • Ein anderer Nutzer argumentiert, dass die CIA, wenn sie JFK hätte ermorden wollen, eine Methode mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit verwendet hätte.
  • Ein Nutzer kommentiert den Zeitpunkt der Enthüllung und meint, er komme dem Verkauf von Büchern sehr gelegen.