1 Punkte von GN⁺ 2023-09-08 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Google hat mit einer Funktion namens „Privacy Sandbox“ direkt in den Chrome-Browser eine Plattform für werbebasiertes Nutzer-Tracking integriert.
  • Privacy Sandbox verfolgt die von Nutzern besuchten Webseiten und erstellt eine Liste von Werbethemen, die auf Anfrage mit Webseiten geteilt wird.
  • Diese Funktion war zuvor unter den Namen „FLoC“ und „Topics API“ bekannt.
  • Google hat seine Position als eines der größten Werbeunternehmen der Welt genutzt, um diese Funktion trotz des Widerstands von Nicht-Werbetreibenden in die Produktions-Builds von Chrome zu bringen.
  • Die Einführung dieser Werbeplattform wurde unauffällig auf der Seite privacysandbox.com angekündigt, was darauf hindeutet, dass Google sich einer möglichen Gegenreaktion von Nutzern bewusst ist.
  • Google behauptet, die neue Werbeplattform sei die bessere Alternative, und plant letztlich, Drittanbieter-Tracking-Cookies in Chrome zu deaktivieren.
  • Privacy Sandbox wird nur in Chromium-Browsern umgesetzt, da Apple und Firefox Drittanbieter-Cookies bereits seit Jahren blockieren.
  • Googles Entscheidung, eine alternative Tracking-Plattform zu entwickeln, wurde durch Apples Schritt ausgelöst, 2020 Drittanbieter-Cookies in Safari zu blockieren.
  • Nutzer können diese Funktion in den Chrome-Einstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit“ sowie „Anzeigen-Datenschutz“ steuern.
  • Google plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 Drittanbieter-Cookies zu blockieren, nachdem bestätigt wurde, dass „Privacy Sandbox“ die Einnahmen sichern kann.
  • Trotz möglicher Unzufriedenheit bei Nutzern ermöglicht Googles Kontrolle über Chrome dem Unternehmen, diese Tracking- und Werbeplattform direkt im Browser zu implementieren.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-09-08
Hacker-News-Kommentare
  • Der Artikel behandelt eine neue Chrome-Funktion, die Nutzer verfolgt und eine Liste von „Themen“ mit Werbetreibenden teilt.
  • Ein Mitglied einer Forschungsgruppe kritisiert, der Artikel interpretiere das Privacy-Sandbox-Projekt falsch und verwechsle FLoC und Topics, zwei getrennte Vorschläge innerhalb des Projekts.
  • Ein anderer Nutzer meint, Googles Fokus auf Cookies und FLoC sei nur ein Ablenkungsmanöver, da moderne Werbetechnologie Nutzer ohnehin unabhängig von solchen Funktionen über Browser-Fingerprinting verfolgen könne.
  • Ein Kommentator hält die „Anzeigenthemen“ in den Chrome-Einstellungen für allgemein gehalten und versteht nicht, wie es schädlich sein könnte, diese an Websites weiterzugeben.
  • Ein weiterer Nutzer weist darauf hin, dass der Artikel offenbar die Topics API mit der gesamten Privacy Sandbox verwechselt, und merkt an, dass sich die meisten Funktionen noch in einem frühen Stadium befinden.
  • Ein Nutzer äußert Unbehagen über Googles Tracking auf seinem aktualisierten Arbeitslaptop und bezeichnet es als „beängstigend“.
  • Einige Nutzer stellen infrage, warum Menschen überhaupt zu Chrome gewechselt sind; einer schlägt Firefox als schnellere Alternative vor.
  • Ein Nutzer bietet als Lösung an, den Schalter für adPrivacy in Chrome zu deaktivieren oder zu Firefox zu wechseln, um die Tracking-Funktionen abzuschalten.
  • Ein Kommentator argumentiert, die Topics-Spezifikation sei besser als Third-Party-Cookies, und vermutet, dass der Autor des Artikels falsch informiert sein könnte.
  • Einige Nutzer äußern sarkastisch ihren Unmut über die Dominanz von Chrome und deren Auswirkungen auf die Webentwicklung.
  • Ein Nutzer sieht auch eine positive Seite und hofft auf eine Rückkehr der Browserkriege sowie auf mehr Aufmerksamkeit für unabhängige Browser wie Firefox, Opera, Brave und Vivaldi.