- Google hat mit einer Funktion namens „Privacy Sandbox“ direkt in den Chrome-Browser eine Plattform für werbebasiertes Nutzer-Tracking integriert.
- Privacy Sandbox verfolgt die von Nutzern besuchten Webseiten und erstellt eine Liste von Werbethemen, die auf Anfrage mit Webseiten geteilt wird.
- Diese Funktion war zuvor unter den Namen „FLoC“ und „Topics API“ bekannt.
- Google hat seine Position als eines der größten Werbeunternehmen der Welt genutzt, um diese Funktion trotz des Widerstands von Nicht-Werbetreibenden in die Produktions-Builds von Chrome zu bringen.
- Die Einführung dieser Werbeplattform wurde unauffällig auf der Seite privacysandbox.com angekündigt, was darauf hindeutet, dass Google sich einer möglichen Gegenreaktion von Nutzern bewusst ist.
- Google behauptet, die neue Werbeplattform sei die bessere Alternative, und plant letztlich, Drittanbieter-Tracking-Cookies in Chrome zu deaktivieren.
- Privacy Sandbox wird nur in Chromium-Browsern umgesetzt, da Apple und Firefox Drittanbieter-Cookies bereits seit Jahren blockieren.
- Googles Entscheidung, eine alternative Tracking-Plattform zu entwickeln, wurde durch Apples Schritt ausgelöst, 2020 Drittanbieter-Cookies in Safari zu blockieren.
- Nutzer können diese Funktion in den Chrome-Einstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit“ sowie „Anzeigen-Datenschutz“ steuern.
- Google plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 Drittanbieter-Cookies zu blockieren, nachdem bestätigt wurde, dass „Privacy Sandbox“ die Einnahmen sichern kann.
- Trotz möglicher Unzufriedenheit bei Nutzern ermöglicht Googles Kontrolle über Chrome dem Unternehmen, diese Tracking- und Werbeplattform direkt im Browser zu implementieren.
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adPrivacyin Chrome zu deaktivieren oder zu Firefox zu wechseln, um die Tracking-Funktionen abzuschalten.