1 Punkte von GN⁺ 2023-09-06 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Artikel über die Geschichte von Judy Sammel, die 1998 von Comcast@home wegen Kabelbetrugs angeklagt wurde.
  • Sammel hatte nur den Kabelmodem-Dienst von Comcast@home abonniert, wurde aber wegen Kabelbetrugs angeklagt, weil bei der Installation eines Filters zur Sperrung des TV-Signals ein Fehler passiert war.
  • Trotz mehrerer Versuche, das Problem mit Comcast zu lösen, wurde der Filter nicht installiert, sodass Sammel vor Gericht erscheinen musste.
  • Nachdem Sammel Comcast damit gedroht hatte, wegen böswilliger Strafverfolgung zu klagen, wurde die Anklage schließlich fallengelassen.
  • Der Fall führte zu Änderungen bei den Verfahren von Comcast, darunter die Kennzeichnung von Kabelanschlüssen bei Kunden ohne TV-Abo sowie die Prüfung von Kundendaten, bevor wegen Kabelbetrugs Anklage erhoben wird.
  • Sammels Geschichte wurde in Medien wie Multichannel News und InternetNews Radio breit aufgegriffen und schärfte das Bewusstsein für potenzielle Probleme, mit denen Nutzer von Kabelmodems konfrontiert sein können.
  • Die Geschichte wurde als "Tasty Bit of the Day" bei Tasty Bits from the Technology Front vorgestellt und in Lisa Ronthals Interscope-Kolumne bei WorldNetDaily hervorgehoben.
  • Auch die Macintosh-Community nahm die Geschichte auf; sie wurde bei Macaddict, Macresource und MacInTouch erwähnt.
  • Sammel erhielt am 14. April 1999 eine Löschungsanordnung, die die Behörden verpflichtete, die Akten über ihre angeblichen "kriminellen Aktivitäten" innerhalb von 30 Tagen zu vernichten.
  • Die Geschichte wurde "slashdotted", was bedeutet, dass sie von einer populären Website verlinkt wurde und der Traffic auf Sammels Website sprunghaft anstieg.
  • Sammels Geschichte wurde auch im Yahoo-Bereich Bandwidth News gelistet und bei Risks Digest (Vol. 20, Issue 33) eingereicht.
  • Sammel lädt Leser ein, für Updates aus den Jahren 2000–2001 in ihr Telecom Archives und auf ihre Homepage zurückzukehren.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-09-06
Hacker-News-Kommentare
  • Der Artikel behandelt einen Vorfall aus dem Jahr 1999, bei dem ein Breitbandtechniker während der Installation eines Kabelmodems mit Bedrohungen und gefährlichen Situationen konfrontiert wurde.
  • Der Techniker kündigte ein Jahr später wegen Risiken wie Bedrohungen mit einer Waffe, Stromschlägen durch defekte Fernseher und dem Umgang mit feindseligen Kunden.
  • Der Artikel betont die strengen Strafen für Kabeldiebstahl, bis zu 6 Monate Gefängnis, was einige Kommentatoren für überzogen halten.
  • Einige Kommentatoren kritisieren die Rolle von Unternehmen und Staatsanwaltschaft bei der Anklage und vermuten mangelnde Ermittlungen und sorgfältige Prüfung.
  • Der Artikel weckt Erinnerungen an die Anfangszeit des Breitbands, als der Wechsel von Einwahlverbindungen oder ISDN zu Breitband ein großes Upgrade war.
  • Einige Kommentatoren äußern Bedenken darüber, wie schwierig es ist, solche Probleme zu lösen, insbesondere mit großen Unternehmen wie Comcast.
  • Der Artikel wirft auch Fragen zum US-Rechtssystem auf, etwa zum Einfluss von Privatpersonen und Unternehmen, die auf eine Anklage drängen, zum Zustellungsprozess von Vorladungen und zur Möglichkeit, einen Strafregistereintrag aus einem Fall zu erhalten, in dem die Anklage fallengelassen wurde.
  • Kommentatoren aus anderen Ländern teilen Erfahrungen mit ähnlichen Situationen und heben Unterschiede hervor, wie mit solchen Problemen umgegangen wird.
  • Der Artikel erwähnt auch das Konzept des "Cord-Cutting" im Jahr 1999, das damals ein neues und missverständliches Phänomen war.
  • Ein Kommentator fragt sich, warum die in den Vorfall verwickelte Person eine Verzichtserklärung zur Freistellung von Comcast unterschreiben musste, um ihren Strafregistereintrag löschen zu lassen.