2 Punkte von GN⁺ 2023-08-27 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Artikel über den Reiz von E-Ink-Geräten, die als „Retropunk“ und „der Traum des Hackers“ beschrieben werden
  • E-Ink-Geräte, die an Computer der 80er und 90er erinnern, bieten ein einfaches Computing-Erlebnis ohne Ablenkungen
  • Diese Geräte sind stromsparende ARM-Systeme, auf denen Linux läuft, mit einfachen Apps, die direkt mit Kernel und Framebuffer kommunizieren
  • E-Ink-Geräte sind leicht, mobil und hochauflösend, unterstützen Touch-Events und teilweise auch Stift-Eingabe
  • Das Software-Ökosystem dieser Geräte ist Homebrew: Enthusiasten schreiben und teilen Apps. Kein App Store, keine Tracking-Pixel, keine ständigen Unterbrechungen
  • Mehrere Anwendungen, die im reMarkable-Ökosystem verfügbar sind: ein Multitasking-Anwendungsstarter, ein Terminal-Emulator, ein Interpreter für Interactive Fiction, ein experimenteller Editor & Shell, eine App für prozedurales Zeichnen, ein alternativer E-Book-Reader und mehr
  • Der Autor empfiehlt interessierten Lesern, mit dem Hacken von E-Ink-Geräten zu beginnen, und schlägt reMarkable oder Kobo als guten Einstieg vor
  • Auch die Nachteile dieser Geräte werden erwähnt, etwa der proprietäre Display-Treiber des rM2 und das Fehlen einer leistungsfähigen Paketverwaltung bei Kobo
  • Der Autor empfiehlt keine Kindle-Geräte, die einen Jailbreak erfordern und ein modifiziertes Android-OS ausführen
  • Der Artikel endet mit der Begeisterung des Autors für E-Ink-Geräte und dem Potenzial alternativer Wege des Computing

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-27
Hacker-News-Kommentare
  • Der ursprüngliche Poster (OP) ist Teil von rmkit, einer Entwicklergruppe, die Apps für rM- und Kobo-Geräte entwickelt. Für die App-Entwicklung verwenden sie meist Qt, es gibt aber auch viele andere Ansätze, darunter SAS mit Unix-Pipes.
  • Das rM2-Gerät erfordert wegen des eingebauten Framebuffer-Treibers mehr Hacking als das rM1. Das bedeutet, dass rm2fb bei jedem neuen Update von remarkable aktualisiert werden muss.
  • Viele Nutzer mögen E-Ink-Geräte wegen ihrer praktischen Größe, ihres Gewichts und der Anzahl an Büchern, die sie aufnehmen können. Außerdem sind sie angenehmer für die Augen und frei von Ablenkungen.
  • Einige Nutzer hätten gern ein großes E-Ink-Display, um Dashboards anzuzeigen, aber die hohen Kosten stehen dem im Weg. Sie ziehen Alternativen wie große LCD-Displays in Betracht.
  • Der Preis von E-Ink-Displays hängt damit zusammen, dass die Ausbeute mit zunehmender Fläche sinkt. Das ist bei Halbleitern und anderen Display-Technologien ein häufiges Phänomen, scheint bei E-Ink aber noch ausgeprägter zu sein.
  • Ein Nutzer kaufte für 90 $ ein bedrucktes Gehäuse mit einem 4,2"-E-Ink-Bildschirm und Akku und baute daraus eine kleine Kalenderanwendung.
  • Einige Nutzer finden, dass das remarkable-2-Gerät leistungsschwach ist und sich nicht für wichtige Notizen eignet. Sie schlagen vor, dass bessere Hardware und höhere Leistung dieses Problem lösen könnten.
  • Einige Nutzer waren enttäuscht, dass der Artikel nicht auf die bei waveshare verkauften fertigen Displays einging. Sie bauten einen eReader, indem sie mit Raspberry Pi und Python einen epub-Reader schrieben.
  • Nutzer mögen E-Ink-Geräte wegen ihres Retro-Gefühls, das durch die begrenzten Farben entsteht. Sie äußern Vorfreude auf zukünftige Entwicklungen der E-Ink-Technologie.
  • E-Ink ist eine attraktive Display-Technologie. Ein Nutzer teilte eine Geschichte über die zerstörungsfreie „Demontage“ eines E-Ink-Displays mittels optischer Kohärenztomographie (OCT).
  • Das vom Nutzer erwähnte Unternehmen Pimoroni bietet Produkte wie Badger2040W und Inky Frame an, die E-Ink-Panels mit dem RP2040-Mikrocontroller kombinieren. Das größte Hindernis dieser Produkte ist die Update-Geschwindigkeit. Der Schwarzweiß-Bildschirm des Badger lässt sich stark ansteuern, aber übermäßige Ansteuerung hat Folgen. Das 7-Farben-Display des Inky Frame braucht etwa 30 Sekunden für eine Aktualisierung.