- Ein Artikel mit den persönlichen Erfahrungen des Autors Max Goodhart, wie er seine Daten wiederherstellte, nachdem eine zwei Jahre alte SSD plötzlich ausfiel.
- Goodhart verlor dank ZFS (Zettabyte File System), einem Dateisystem mit Integritätsprüfung der Daten und Unterstützung für große Speichermengen, nicht viele Daten.
- Er richtete ein Speichersystem im Heimnetzwerk ein, das mit der Funktion der inkrementellen ZFS-Replikation effiziente Point-in-Time-Snapshots ermöglicht, während das System läuft.
- Um den Prozess des Erstellens von Snapshots und des Sendens an seinen Network Attached Storage (NAS) zu automatisieren, verwendete Goodhart die Software
zrepl.
- Als seine SSD ausfiel, konnte er das System auf einem neuen Laufwerk wiederherstellen und verlor nur etwa 10 Minuten an Daten.
- Der Wiederherstellungsprozess war manuell und umfasste unter anderem, über Nacht einen 625-GiB-ZFS-Receive-Job laufen zu lassen und einen „Wrapper Key“ wiederherzustellen, um das Backup zu entschlüsseln.
- Goodhart baute das System neu auf, indem er über einen Ubuntu-22.04-Live-USB der OpenZFS-Anleitung folgte, um das Dateisystem von Grund auf einzurichten.
- Am Ende wurden sein System sowie sogar seine Browser-Tabs und die unvollendete Arbeit der vergangenen Nacht erfolgreich wiederhergestellt.
- Goodhart räumt ein, dass das anfängliche Einrichten von ZFS hohe Einstiegskosten hat und die Wartung viel Wissen sowie manuelle Prozesse erfordert, seine besonderen Vorteile es aber lohnenswert machen.
- Er erwähnt außerdem, dass das ausgefallene Laufwerk das Modell WD_BLACK SN850 war und dass er Berichte darüber gehört habe, dass dieses Modell plötzlich stirbt oder nicht mehr bootet.
- Goodharts Geschichte unterstreicht, wie wichtig ein robustes Backup- oder Replikationssystem ist, um bei Hardwareausfällen schweren Datenverlust zu verhindern.
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