Eine gute Messkultur, in der Zahlen nicht den gesunden Menschenverstand ersetzen
(blog.promaton.com)- Diskussion über die Verbreitung von KPI- (Key Performance Indicator) Psychose in Technologieunternehmen
- Die Besessenheit von Unternehmen mit Datenerhebung wird als Methode angesehen, menschliche Verzerrungen wie Verfügbarkeitsheuristik, Recency Bias, Overconfidence Bias und Anchoring Bias zu überwinden
- KPIs leiden jedoch oft unter Tunnelblick, indem sie nur das Messbare messen und nicht zwingend alle Aspekte einer Situation erfassen. Das kann in Organisationen zu kontraproduktiven Anreizen führen
- Der Autor schlägt vor, KPIs mit menschlicher Intuition zu kombinieren, um optimale Entscheidungen zu ermöglichen, und ein Gleichgewicht zwischen Intuition und Daten zu finden
- Es wird betont, wie wichtig es ist, nicht nur zu verstehen, was ein KPI misst, sondern wofür er steht. Zum Beispiel misst Time To Last Byte (TTLB) die Antwortzeit des Servers, das eigentliche Ziel ist jedoch die Optimierung der User Experience
- KPI-Optimierung ist ein Prozess, der Konzeptualisierung, Lernen durch Versuch und Irrtum sowie Neudefinition erfordert. Es geht nicht darum, einfach einen Wert auszuwählen und Menschen zu sagen, sie sollen ihn optimieren, sondern darum, die Korrelation zwischen dem KPI und dem langfristigen Nutzen des Produkts zu verstehen
- Der Autor empfiehlt, KPIs mit Intuition zu kombinieren, nicht nur den KPI selbst zu definieren, sondern das tatsächliche Ziel im Blick zu behalten sowie die Verlässlichkeit des KPI kontinuierlich zu hinterfragen und ihn bei Bedarf anzupassen
- Der Artikel endet mit der Einladung, in einem Unternehmen zu arbeiten, das nicht an KPI-Psychose leidet, und verweist auf einen Link zu offenen Stellen bei Promaton
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