- Ein Artikel über den Trend in modernen Action- und Superheldenfilmen, Figuren mit perfekten Körpern sexuell zu neutralisieren
- Die Autorin RS Benedict erläutert diesen Trend am Beispiel des Films "Starship Troopers" aus den 1990er Jahren und hebt eine gemeinsame Duschszene hervor, in der die Figuren über ihren Militärdienst sprechen
- Benedict weist darauf hin, dass die Darsteller in modernen Filmen zwar perfektere Körper als früher haben, ihre Figuren jedoch wenig sexuelles Verlangen oder Ausstrahlung besitzen
- Die Autorin kontrastiert dies mit Filmen der 1980er und 1990er Jahre, in denen die Figuren körperlich attraktiv, zugleich aber menschlich waren und oft auch sexuell aktiv
- Benedict argumentiert, dass moderne Filme den Körper als eine Ansammlung von Merkmalen darstellen, die optimiert werden müssen, und den Körper als ganzheitliches System, das Freude und Lust erlebt, übersehen
- Die Autorin schlägt vor, dass dieser Trend einen gesellschaftlichen Wandel hin zu Selbstoptimierung und Wettbewerb widerspiegelt, angetrieben von Faktoren wie dem Krieg gegen den Terror und der Adipositas-Epidemie
- Benedict merkt an, dass dieser Körperperfektionismus oft auf Kosten von Sexualtrieb und höherem abstraktem Denken geht, weil der Körper bei Kalorienrestriktion essenzielle lebenserhaltende Systeme priorisiert
- Abschließend äußert die Autorin die Hoffnung, dass der Schauspieler Robert Pattinson, der sich weigerte, für die Rolle des Batman Muskelmasse aufzubauen und in einem neueren Film eine Masturbationsszene zeigte, diesen Trend herausfordern könnte
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