1 Punkte von GN⁺ 2023-08-05 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Artikel über den Trend in modernen Action- und Superheldenfilmen, Figuren mit perfekten Körpern sexuell zu neutralisieren
  • Die Autorin RS Benedict erläutert diesen Trend am Beispiel des Films "Starship Troopers" aus den 1990er Jahren und hebt eine gemeinsame Duschszene hervor, in der die Figuren über ihren Militärdienst sprechen
  • Benedict weist darauf hin, dass die Darsteller in modernen Filmen zwar perfektere Körper als früher haben, ihre Figuren jedoch wenig sexuelles Verlangen oder Ausstrahlung besitzen
  • Die Autorin kontrastiert dies mit Filmen der 1980er und 1990er Jahre, in denen die Figuren körperlich attraktiv, zugleich aber menschlich waren und oft auch sexuell aktiv
  • Benedict argumentiert, dass moderne Filme den Körper als eine Ansammlung von Merkmalen darstellen, die optimiert werden müssen, und den Körper als ganzheitliches System, das Freude und Lust erlebt, übersehen
  • Die Autorin schlägt vor, dass dieser Trend einen gesellschaftlichen Wandel hin zu Selbstoptimierung und Wettbewerb widerspiegelt, angetrieben von Faktoren wie dem Krieg gegen den Terror und der Adipositas-Epidemie
  • Benedict merkt an, dass dieser Körperperfektionismus oft auf Kosten von Sexualtrieb und höherem abstraktem Denken geht, weil der Körper bei Kalorienrestriktion essenzielle lebenserhaltende Systeme priorisiert
  • Abschließend äußert die Autorin die Hoffnung, dass der Schauspieler Robert Pattinson, der sich weigerte, für die Rolle des Batman Muskelmasse aufzubauen und in einem neueren Film eine Masturbationsszene zeigte, diesen Trend herausfordern könnte

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-05
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Artikel über den Wandel der sexuellen Darstellung in modernen Actionfilmen mit Fokus auf die sexuelle Neutralisierung von Figuren
  • Kommentare nennen als Gründe für diesen Wandel unter anderem den Aufstieg von Pornografie, die Body-Positivity-Bewegung und den Einfluss internationaler Märkte
  • Einige Kommentierende glauben, dass Filme zunehmend globaler werden und explizite Inhalte dazu führen können, dass ein Film in bestimmten Märkten verboten wird
  • Es gibt auch die Ansicht, dass die Alltäglichkeit von Pornografie explizite Szenen in Filmen weniger attraktiv oder weniger notwendig gemacht hat
  • Auch die Body-Positivity-Bewegung wird als möglicher Einflussfaktor genannt; dabei wird die Idee vertreten, dass Fitness und Attraktivität von sexueller Anziehung getrennt werden
  • Einige Kommentierende äußern Erleichterung über den Rückgang expliziter Inhalte, da diese sich in Actionfilmen oft erzwungen oder unpassend anfühlten
  • Als Gegenargument wird angeführt, dass andere Medien wie Videospiele sexualisierter geworden sind, auch wenn Filme weniger sexuell geworden sein mögen
  • Diskutiert werden außerdem die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf Beziehungen und Ehe; einige Kommentierende vermuten, dass ein höheres Heiratsalter und frühe Promiskuität im Leben den Wandel der Filminhalte beeinflusst haben könnten
  • Der Artikel erwähnt außerdem die Nostalgie für ältere Filme und die Überraschung des Publikums, wenn es diese erneut sieht und auf explizite Inhalte stößt, die früher als normal galten
  • Einige Kommentierende sprechen zudem über persönliche Erfahrungen und Beobachtungen zum Thema und liefern anekdotische Belege zur Untermauerung ihrer Sichtweisen