- Mit der Verabschiedung des Online Safety Bill scheint das britische Parlament die weltweite Privatsphäre zu schwächen und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu zerstören.
- Das Gesetz würde der britischen Regierung die Befugnis geben, Messaging-Dienste zum Einbau von Backdoors zu zwingen, damit alle Nachrichten auf Inhalte im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch oder Terrorismus gescannt werden können.
- Das Gesetz verlangt außerdem Inhaltsfilterung, eine Altersverifikation für den Zugriff auf Inhalte für Erwachsene sowie die Einreichung detaillierter Berichte über Online-Aktivitäten an die Regierung.
- Die britische Regierung behauptet, Nachrichten scannen und zugleich die Privatsphäre gewährleisten zu können, doch das ist unmöglich.
- Viele zivilgesellschaftliche Gruppen, Technologieexperten, Menschenrechtsorganisationen und Anbieter verschlüsselter Messaging-Dienste verurteilen dieses Gesetz.
- Das britische Parlament hat die Möglichkeit, persönliche Nachrichten zu schützen und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu bewahren, indem es Änderungen an diesem Gesetz vornimmt.
- Laut einer aktuellen Umfrage wollen 83 % der britischen Bürger in Messaging-Apps ein Höchstmaß an Sicherheit und Privatsphäre.
- Das Parlament sollte dieses Gesetz ablehnen, weil flächendeckendes Scannen und Überwachen dem Willen der britischen Bevölkerung widersprechen.
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