- Ein Gesetzesentwurf im Senat, der zusammen mit der DEA ausgearbeitet wurde, verlangt die Meldung verschlüsselter Übertragungen und drogenbezogener Aktivitäten durch Online-Unternehmen.
- Das Cooper-Davis-Gesetz verfolgt das Ziel, Social-Media-Unternehmen und andere Anbieter von Web-Kommunikation für den illegalen Drogenhandel auf ihren Plattformen zur Verantwortung zu ziehen.
- Datenschutzbefürworter befürchten, dass der Entwurf verschlüsselte Dienste schwächen und Unternehmen einer Haftung aussetzen könnte.
- Der Gesetzentwurf enthält zudem eine umstrittene Formulierung, nach der Unternehmen auch Verstöße melden müssen, die sie "wissentlich ignorieren".
- Strafverfolgungsbehörden argumentieren, verschlüsselte Kommunikation schaffe für Kriminelle "rechtsfreie Räume", während Datenschutzbefürworter entgegnen, Sprachüberwachung sei schwieriger als die Identifizierung von Material zu sexuellem Kindesmissbrauch.
- Die DEA unterstützt den Entwurf unter Verweis auf Fälle, in denen Social-Media-Apps und verschlüsselte Plattformen in Drogenhandelsoperationen verwickelt gewesen seien.
- Kritiker des Gesetzentwurfs, darunter die ACLU und der Vorsitzende der Stiftung hinter der Signal-App, sagen, dass er auf Verschlüsselung abziele und die Privatsphäre bedrohe.
- Der Entwurf wirft Fragen zur Rolle von Kommunikationsdienstleistern als Stellvertreter der Regierung sowie zum Gleichgewicht zwischen Privatsphäre und Strafverfolgung auf.
- Social-Media-Seiten arbeiten bereits freiwillig mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, um Drogenhandel zu bekämpfen, und einige argumentieren, dass das Gesetz es den Behörden sogar erschweren könnte, Bedrohungen zu erkennen.
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