1 Punkte von GN⁺ 2023-07-05 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Die schwedische Datenschutzbehörde (IMY) hat vier Unternehmen geprüft, die Google Analytics für Webstatistiken einsetzen.
  • IMY verhängte gegen zwei Unternehmen Verwaltungsbußgelder und ordnete den übrigen drei Unternehmen an, die Nutzung von Google Analytics einzustellen.
  • Die Prüfung erfolgte vor dem Hintergrund des Schrems-II-Urteils des Europäischen Gerichtshofs und auf Basis von Beschwerden der Organisation None of Your Business (NOYB).
  • Das Ergebnis der Prüfung zeigte, dass diese Unternehmen personenbezogene Daten rechtswidrig in die USA übertragen.
  • Der CJEU stellte in seinem Urteil fest, dass die USA kein ausreichendes Schutzniveau für personenbezogene Daten gewährleisten.
  • IMY kam zu dem Schluss, dass die von diesen Unternehmen ergriffenen technischen Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichen, um ein dem Schutzniveau innerhalb der EU/des EWR gleichwertiges Schutzniveau zu gewährleisten.
  • Die Unternehmen führten die Datenübermittlung auf Grundlage von Standardvertragsklauseln durch, doch IMY bewertete ihre zusätzlichen technischen Sicherheitsmaßnahmen als unzureichend.
  • IMY verhängte gegen Tele2 ein Verwaltungsbußgeld von 12 Millionen schwedischen Kronen und gegen CDON ein Verwaltungsbußgeld von 300.000 schwedischen Kronen.
  • Diese Entscheidung betrifft auch andere Organisationen, die Google Analytics verwenden.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-07-05
Hacker-News-Kommentare
  • Es gibt Bedenken hinsichtlich des Lock-in-Effekts von Analyse-Stacks, die von Google Analytics abhängig sind.
  • Einige Nutzer entscheiden sich für selbst gehostete Alternativen wie Matomo, weil sie diese für besser und sinnvoller halten.
  • Es gibt eine Debatte über die Einhaltung von Datenschutzvorschriften durch Google Analytics und die Möglichkeit, dass Daten von EU-Bürgern auf Server in den USA übertragen werden.
  • Einige Nutzer sind der Ansicht, dass sich die benötigten Daten auch ohne Google Analytics über Server-Logs oder andere einfache Methoden erfassen lassen.
  • Die Nutzung von Google Analytics wird von einigen Nutzern als negatives Signal gewertet, das auf Bequemlichkeit, Unwissenheit oder eine feindselige Haltung gegenüber Nutzern hindeutet.
  • Nutzer fordern ein Ende digitaler Ausbeutung und der unethischen Weitergabe von Nutzerdaten.
  • Einige Nutzer haben Schwierigkeiten, Kunden vom Einsatz von Alternativen zu Google Analytics zu überzeugen, weil Google Analytics in der Branche als Standard gilt.
  • Plausible.io wird als gute Alternative für Menschen vorgeschlagen, die einen Ersatz für Google Analytics suchen.