- Die Amazon-eigene Buchrezensionsseite Goodreads steht aufgrund veralteter Technik und begrenzter Ressourcen vor Schwierigkeiten.
- Die Seite leidet unter gezielter Belästigung und "Review Bombing", was dazu führt, dass Bücher und Autor:innen gecancelt werden.
- Ehemalige Mitarbeitende behaupten, Amazon habe nicht in die Aktualisierung und Pflege von Goodreads investiert.
- Goodreads erlaubt es Nutzer:innen, Bewertungen und Rezensionen zu hinterlassen, bevor ein Buch erscheint, was Missbrauch und Belästigung begünstigt.
- Amazon übernahm Goodreads 2013, um mithilfe der Daten Bücher zu verkaufen, doch seitdem hat sich kaum etwas verändert.
- Die sozialen Aspekte von Goodreads, etwa das Hervorheben von Passagen und das Teilen mit anderen Leser:innen, galten als vielversprechende Funktionen.
- Die Technik von Goodreads ist jedoch veraltet und schlecht organisiert, was die Umsetzung neuer Funktionen erschwert.
- Amazon lässt Goodreads weitgehend unabhängig arbeiten und profitiert von Daten und Werbeeinnahmen, ohne viele Ressourcen einzusetzen.
- Goodreads wird zunehmend toxisch: Autor:innen und Leser:innen berichten von Fällen von Nachstellung, Nötigung und Vergeltung.
- Die Moderation bei Goodreads ist passiv und oft langsam, was die Unzufriedenheit unter den Nutzer:innen wachsen lässt.
- Autor:innen und Verlage sehen in Goodreads weiterhin einen Wert für Mundpropaganda und frühe Rezensionen, nutzen die Plattform aber teils auch in die entgegengesetzte Richtung.
- Es braucht bessere Mechanismen, um Belästigung und Missbrauch auf Goodreads zu verhindern.
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