- „Die Desktop-Metapher und das App-Ökosystem sind unmenschlich (inhumane)“
- Bietet auf Grundlage der Prinzipien von Jef Raskin (dem eigentlichen Designer des Macintosh) eine menschlichere Perspektive auf die Interaktion zwischen Mensch und Computer
- Reagiert ohne Dinge wie Apps und Ordner fließend (Fluid) auf die Anforderungen und Absichten des Nutzers
- Das in natürlicher Sprache definierbare Module ist die Grundeinheit. Je nach Anforderung wird eine passende UI erzeugt
- Über Flows werden Modules verbunden und führen zu den nächsten Aktionen. Unendliche Wiederholung möglich
- Statt Apps und Ordnern werden zur jeweiligen Absicht passende Spaces erzeugt. Skalierbar von einem einzelnen Module bis zu vielen Flows
4 Kommentare
Wow, klingt gut.
Ich finde auch, dass die aktuelle Ordnerstruktur viele Probleme hat und dass ein besseres UI-Konzept her muss,
aber wenn ich sehe, wie unwohl sich manche Menschen bei iTunes/iPhone ohne Ordnerstruktur fühlen, scheint der Übergang zu einer besseren Struktur noch ziemlich lange zu dauern.
Liegt es an der Zeit, in der wir leben? Irgendwie fällt es einem schwer, einfach zu sagen: "Das wird wohl nichts".
Könnte es tatsächlich einen Computer geben, wie er oft in Science-Fiction vorkommt, der einfach alle Aufgaben ausführt, wenn man ihm im Vorbeigehen sprachliche Befehle gibt?
Oder etwa ein Laptop, bei dem das System automatisch gehackt wird, wenn man den Hack-Button drückt ...
Es wurde zwar schon 2019 vorgeschlagen, aber ich poste es, weil ich es interessant finde.
Ich denke, irgendwann wird sicher ein Konzept auftauchen, das heutige Desktops und Apps ersetzt.
Auch die Dinge, die Module hier vorgeschlagen hat, könnten irgendwann durchaus per natürlicher Sprache funktionieren, wenn LLMs standardmäßig in das OS integriert wären.
Als das hier vorgeschlagen wurde, gab es noch keine LLMs auf dem heutigen Niveau, daher war das schwer vorstellbar, aber heute scheint es durchaus möglich.