- Nach mehr als 15 Jahren mit dem MacBook als Hauptgerät ist der Wechsel zu einem Lenovo ThinkBook mit Omarchy (basierend auf Arch Linux) erfolgt und wird als sehr zufriedenstellend empfunden
- Vor dem Umstieg wurden die benötigten Funktionen geprüft (Obsidian, Shortcut-basierter Workflow, Bildschirmaufnahmen, Terminanzeige usw.); vieles ließ sich ersetzen, doch ein Capture-Tool auf Snagit-Niveau fehlt weiterhin
- In der Hyprland-Umgebung sorgen flüssige Navigation, anpassbare Tastenkürzel, die Nutzung von WebApps und einheitliche Theme-Anpassungen für hohe Produktivität
- Als Nachteile werden jedoch kürzere Akkulaufzeit, mehr Lüftergeräusche, ein fehlendes Backup-System und das Fehlen einiger Apps (Grammarly, Teams, Claude Desktop usw.) genannt
- Auch auf alten, leistungsschwachen Notebooks läuft das System angenehm flüssig; besonders geschätzt werden die Vielfalt des Open-Source-Ökosystems und die Freiheit zur Anpassung
Umstieg von macOS auf Arch Linux (Omarchy)
Hintergrund des Wechsels und Ausgangsbedingungen
- Nach mehr als 15 Jahren mit dem MacBook und gelegentlicher Nutzung von Windows erfolgte der Wechsel zu Lenovo ThinkBook und Omarchy
- Voraussetzungen vor dem Umstieg:
- Obsidian-Notizen
- ein fuzzy finder ähnlich wie Raycast
- Bildschirmaufnahme wie mit Snagit
- Fotoverwaltungsprogramm
- Steuerung der Bildschirmfarbtemperatur auf f.lux-Niveau
- Anzeige des nächsten Termins in der oberen Leiste
- Ruhezustand
- Backup-Funktion für System/Dateien
Vergleich von macOS und Linux
Bildschirmaufnahme
- Ein Werkzeug als Ersatz für Funktionen von Snagit wie OCR-Suche, Bibliotheksverwaltung oder das Herausschneiden des mittleren Teils eines Bildes wurde bisher noch nicht gefunden
Stabilität
- Da Omarchy eine neue Distribution ist, kommt es gelegentlich vor, dass Tastenkürzel oder Funktionen nicht mehr funktionieren
- MacBooks bieten eine sehr hohe Hardwarequalität und lassen sich im Schnitt über fünf Jahre stabil nutzen
Akku und Lüftergeräusche
- Die Akkulaufzeit ist kürzer und Lüftergeräusche treten häufiger auf
- Dafür lässt sich der Workflow durch OS-Wechsel, das Schreiben von Skripten und die Installation von Paketen frei verbessern
Backups
- Time Machine unter macOS vermittelte ein Gefühl von Sicherheit, doch unter Linux wurde bislang noch kein Backup-System auf vergleichbarem Niveau eingerichtet
Cloud-Synchronisierung
- Wechsel von Sync.com zu Filen.io
- Auch das Passwortmanagement wurde von Lastpass auf 1Password umgestellt
Tastenkürzel
- Karabiner-Elements → Kanata als Ersatz
- XCompose unterstützt die Eingabe von Sonderzeichen
App-Launcher, Suche und Zwischenablage
- Raycast → Ersatz durch Walker (Launcher + Dateisuche) + Clipse (Zwischenablage)
- Umfangreiche Anpassungen sind möglich
Externe Geräte und Arbeitsumgebung
- Ruhezustand, externe Monitore/Tastaturen, Medientasten usw. werden größtenteils standardmäßig unterstützt
- In Hyprland ist ein flüssiger Wechsel zwischen Bildschirmen möglich
Unbequeme oder unzureichende Punkte
- Keine native App für Grammarly
- Keine nativen Apps für Teams/Office (Nutzung als WebApps)
- Claude Desktop wird nicht unterstützt (MCP nicht möglich)
- Lüftergeräusche und Akku-Probleme bestehen weiterhin
Nutzung älterer Geräte
- Omarchy läuft auch auf 10~20 Jahre alten Notebooks angenehm flüssig
- Selbst in Umgebungen mit schwacher Hardware sind Navigation und einfache Aufgaben schnell
Hardwarewahl
- Da das Framework Laptop in der Region nicht erhältlich war, fiel die Wahl auf ein Lenovo ThinkBook
- Die Tastatur ist hochwertig, die CPU gerät jedoch bei mehreren gleichzeitig laufenden Electron-Apps unter Last
Eindruck nach dem Umstieg
- Die Freude an der TUI-Umgebung und den Anpassungsmöglichkeiten wird hervorgehoben
- Die Vielfalt und Freiheit des Open-Source-Ökosystems gelten als große Stärken
- Es gibt weiterhin Punkte zur Verbesserung, dennoch ist geplant, bei Linux zu bleiben
Noch keine Kommentare.