- Unter dem Namen Projekt Caviar ist geplant, eine „lizenzfreie Alternative“ zu Dolby Atmos und Dolby Vision zu schaffen
- Unterstützt 3D-Audio und HDR-Video
- Wurde Anfang dieses Jahres bei nicht öffentlichen Treffen mit Hardware-Herstellern vorgestellt
- Zentrales Ziel ist YouTube: YouTube unterstützt derzeit weder Dolby Atmos noch Dolby Vision
- Google übernahm 2009 den Videocodec-Hersteller On2 und trieb anschließend den lizenzfreien Videocodec AV1 maßgeblich voran
- Caviar zielt nicht einfach auf einen Codec, sondern auf ein 3D-Audio-/HDR-Video-Format auf Basis bestehender Codecs
- Dolby verlangt von TV-Herstellern 2 bis 3 US-Dollar Lizenzgebühr für Dolby Vision
Die Lizenzkosten für Atmos wurden nicht öffentlich genannt, aber auf der Xbox-Konsole werden 15 US-Dollar pro Nutzerlizenz verlangt (für Hardware-Hersteller dürfte es jedoch deutlich günstiger sein)
- In margenschwachen Märkten kann selbst dieser Betrag belastend sein
- Es ist nicht der erste Versuch dieser Art
- Samsung entwickelte als lizenzfreie Alternative zu Dolby Vision gemeinsam „HDR10+“ und unterstützt deshalb auf den eigenen Fernsehern noch immer kein Dolby Vision
- Wegen Dolbys Marke und Lizenzstrategie gelang jedoch keine breitere Marktdurchdringung
- Dolby Vision wird unter anderem von Netflix, Disney+ und HBO Max unterstützt
- Dolby will die Erfolgsgeschichte von Dolby Vision offenbar auch durch die Atmos-Unterstützung bei Apple Music wiederholen
- Einige Unternehmen entwickeln zudem innerhalb der Alliance for Open Media ein neues Audioformat namens Immersive Audio Container, um mit offenen Codecs 3D-Erlebnisse bereitzustellen
- Google will Funktionen hinzufügen, die über Dolby Atmos und Vision hinausgehen, um das Format sowohl für Gerätehersteller als auch für Verbraucher attraktiv zu machen
Noch keine Kommentare.