Mit von Midjourney AI erzeugtem Bild einen Kunstwettbewerb gewonnen
(arstechnica.com)- Der digitale Künstler Jason Allen reichte ein mit Midjourney erstelltes Bild beim Kunstwettbewerb der Colorado State Fair ein und gewann in der Kategorie Digitale Kunst
- Nach dem Variieren der Prompts erzeugte er über 100 Bilder, wählte die besten drei aus, skalierte sie mit Gigapixel AI hoch, druckte sie auf Leinwand aus und reichte sie ein
- Der Titel des Werks lautet "Théâtre D'opéra Spatial"
7 Kommentare
Wenn man an so etwas wie Duchamps Fountain denkt, erleben wir vielleicht gerade, wie eine neue Kunstwelt beginnt.
Auch wenn es nicht unbedingt um maschinelles Lernen geht, kommt es bei Fotowettbewerben schon seit Langem immer wieder zu Kontroversen über Arbeiten, in denen Photoshop verwendet wurde; insofern ist das keine besonders neue Debatte. Der Vorfall hat nur noch einmal einen allen bekannten Umstand vor Augen geführt: Ohne Vorwissen ist es inzwischen schwer geworden, Bilder, die mit maschinellem Lernen und sorgfältiger Kuratierung erstellt wurden — was man praktisch als kreativen Prozess bezeichnen kann —, von handgezeichneten Bildern zu unterscheiden.
Soll man sagen, dass dieses Bild von einem Menschen gemalt wurde, oder dass es von einem Computer erstellt wurde?
Unabhängig von dieser Antwort scheint es nicht die Arbeitsweise gewesen zu sein, die die Juroren erwartet hatten.
Ich frage mich, wie die Jury entschieden hätte, wenn sie beim Anblick des Bildes gewusst hätte, dass es von einer KI erstellt wurde.
Man müsste wohl sagen, dass es die AI gezeichnet hat, oder? Haha, der Mensch hat im Grunde nur Prompt Engineering gemacht … haha. Irgendwie ist das schwer einzuordnen.
Scheint ein interessantes Thema zu sein.
Ich denke, das ist ein ähnlicher Kontext wie die Frage, ob etwas mit Copilot als von KI entwickelt gilt.