- Ab dem 1.9. wird für Nutzer des kostenlosen Plans die bisherige Suche in „10.000 Nachrichten“ auf die Suche in „Nachrichten der letzten 90 Tage“ umgestellt
- Slack sagt, das sei eine gute Änderung für sehr aktive Teams, für die meisten kleinen Teams mit weniger Nachrichten ist es jedoch eine sehr schlechte Änderung
→ Nur wenn täglich 111 Nachrichten anfallen — bzw. 156 pro Arbeitstag — kommt man in 90 Tagen auf 10.000 Nachrichten - Die ähnliche Alternative Zulip unterstützt wie das bisherige Slack ebenfalls einen Suchverlauf von 10.000 Nachrichten
→ Laut Prüfung der kostenlosen Teams bei Zulip überschreiten nur 7 % insgesamt in 90 Tagen 10.000 Nachrichten, und 54 % erzeugen in 90 Tagen nur 1.000 oder weniger Nachrichten
4 Kommentare
Mattermost, die Alternative, die Slack am ähnlichsten ist, bietet ebenfalls einen Cloud-Service an – zu einem fairen Preis und ohne vergleichbare Einschränkungen. Wer nach Alternativen sucht, sollte es sich einmal ansehen.
https://mattermost.com/pricing/
Als ursprünglich ein Limit von zehntausend Nachrichten galt, tauchten nach dem Löschen neuerer Nachrichten die älteren nach und nach wieder auf, und mit einem kostenpflichtigen Abo konnte man auch alle früheren Nachrichten sehen. Daher konnte ich schon nachvollziehen, dass Slack die Richtlinie geändert hat, um diese Platzverschwendung zu verringern — denn Teams, die nicht für ein kostenpflichtiges Abo zahlen wollen, werden das ohnehin weiterhin nicht tun.
Tatsächlich ist das aber auch schlecht für kleine Teams.
Ich kann mir auch vorstellen, dass kurz vor Ablauf der 90 Tage Bots auftauchen, die Nachrichten zum Missbrauch einfach erneut posten.
Selbst mit der 90-Tage-Beschränkung kann Slack die Nachrichten nicht löschen. Laut Richtlinie sind die Nachrichten verborgen und werden nach einer kostenpflichtigen Buchung wieder sichtbar; würden sie gelöscht, nur weil man vielleicht nicht zahlen wird, gäbe es keine Möglichkeit, auf Fälle zu reagieren, in denen man etwa für einen Export vorübergehend ein kostenpflichtiges Abo abschließt. Sicher ist aber, dass es eine Politik ist, die die Nutzungsbedingungen verschärft und darauf hinausläuft, kostenlose Nutzer auszuschließen.
Bitte beachten Sie, dass – wie auch im Text und an der Domain zu sehen ist – dies vom Zulip-Team, also einem Konkurrenten von Slack, geschrieben wurde.
Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Suche in der kostenlosen Version von Slack noch schlechter geworden ist. Sie war ursprünglich schon nicht besonders gut, ist jetzt aber noch deutlich schlechter geworden..