- Platz für 9 Millionen Menschen
- Eine lineare Stadt mit 500 m Höhe, 200 m Breite und 170 km Länge
- Alle Einrichtungen sind innerhalb von 5 Minuten zu Fuß erreichbar, daher gibt es keine Autos und keine Straßen
- Natürliche Belüftung und Kühlung, Nutzung von 100 % erneuerbarer Energie
- Die äußere Hülle besteht aus einer Spiegel-Fassade, die die Landschaft reflektiert
- Bietet jedem Bewohner einen gerechten Blick auf die Natur
- Die beiden Enden sind per Hochgeschwindigkeitsbahn in 20 Minuten verbunden
- Geplant als Teil des NEOM-Entwicklungsprojekts im Nordwesten Saudi-Arabiens nahe dem Roten Meer
- Ziel ist die Fertigstellung bis 2030 mit Investitionen von 1 Billion US-Dollar
7 Kommentare
Eine lineare Form scheint keine besonders gute Struktur für Austausch zu sein; vielleicht wollen sie es wegen der Wüstenregion entlang der Küste bauen … denke ich.
Es kommen zwar alle möglichen Probleme in den Sinn, aber wir haben 2022, und ich finde, eine solche Stadt darf es ruhig geben. Auch wenn wir keine Klassenfahrt zum Mond machen können ...
Beim Anschauen des Videos kommen mir ein paar Dinge in den Sinn.
Solche Gedanken kommen mir dabei.
Bei transparenten Lärmschutzwänden heißt es, dass sich Vogelkollisionen verringern lassen, wenn man in regelmäßigen Abständen Punkte setzt oder vertikale Linien anbringt; ich denke, eine ähnliche Behandlung wäre auch bei solchen Wänden nötig. Außerdem sollte es doch eigentlich auch Wildtierkorridore für andere bodenlebende Tiere geben, aber wie das in solchen Punkten tatsächlich geplant ist, weiß ich nicht.
Früher habe ich einmal von lichtdurchlässigem Beton gehört; wenn man so etwas verwenden würde, ließe sich damit vielleicht die Südseite abdecken, aber dann wäre wohl die Nordseite das Problem. Bei den seit Langem im Bereich der Science-Fiction diskutierten Ideen zylindrischer Weltraumhabitate heißt es, dass das Sonnenlicht von außen über Spiegel oder Glasfasern ins Innere verteilt wird; wenn so ein Raum Wirklichkeit werden soll, bräuchte man solche Technologien vermutlich tatsächlich.
Bei einem Flughafen frage ich mich, ob er überhaupt unbedingt innerhalb der Stadt gebaut werden muss. Man könnte den Flughafen auch einfach in einiger Entfernung in irgendeine Richtung platzieren und dann eine Bahnverbindung oder Straße bauen, die Stadt und Flughafen verbindet.
Mich interessiert allerdings mehr der Aspekt des Katastrophenschutzes und Ähnliches. Wenn in einem derart hochverdichteten Raum tatsächlich ein Großbrand ausbricht, wohin sollen die Menschen dann fliehen? Da die Anlage so lang ist, scheint sie Gebirgszüge zu durchqueren — wie soll man so etwas an solchen Stellen überhaupt bauen? Wenn ein Teil der Wand Probleme verursacht und abgerissen und neu gebaut werden muss, wie soll man dann bauen, ohne die angrenzenden Bereiche zu beeinträchtigen? Wenn man die Höhe bedenkt, müsste doch alles voller Aufzüge sein; wäre man dann nicht übermäßig anfällig für Situationen wie Stromausfälle? Keines dieser Probleme scheint leicht lösbar zu sein, aber trotzdem finde ich es beeindruckend, schon allein so etwas zu denken.
1300 Billionen Won? Die Dimensionen sind ...
Selbst wenn alles nur 5 Minuten entfernt ist, frage ich mich, ob man am Ende nicht doch weiter fahren muss, weil die Einrichtung auf der anderen Seite besser ist, und insgesamt denke ich schon: „Wird das wirklich funktionieren?“ — andererseits finde ich auch, dass es so etwas zumindest einmal geben dürfte.
Es ist bequemer, sich das als YouTube-Video anzusehen: https://youtu.be/0kz5vEqdaSc
Irgendwie wirkt es zugleich originell und auch dystopisch.
Fühlt sich ein bisschen an wie Menschen, die innerhalb einer Mauer leben..