4 Punkte von xguru 2022-03-09 | 5 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein SoC, das zwei M1-Max-Chip-Dies kombiniert
    → UltraFusion-Packaging-Architektur
    → arbeitet dank 2,5 TB Bandbreite wie ein einzelner Chip
  • 20-Core-CPU, 64-Core-GPU, 32-Core-Neural-Engine
  • 114 Milliarden Transistoren (7-mal so viele wie beim M1)
  • Mit 800 GB/s Speicherbandbreite, 10-mal höher als bei Desktop-Chips, und konfigurierbar mit bis zu 128 GB Unified Memory
  • Bei gleichem Power Envelope 90 % höhere Multithread-Leistung als ein 16-Core-Desktop-Prozessor
  • Kann bis zu 18 8K-ProRes-422-Videostreams gleichzeitig wiedergeben
  • ProRes-Transkodierung bis zu 5,6-mal schneller als beim 28-Core-Mac-Pro mit Afterburner
  • 32-Core-Neural-Engine mit einer Rechenleistung von 22 Billionen Operationen pro Sekunde

5 Kommentare

 
galadbran 2022-03-09

Bis dieses Jahr scheint es bei den Chips bzw. Kernen weiterhin keine Steigerung der eigentlichen Leistung zu geben, stattdessen wird nur die Größe immer weiter erhöht. Das wirkt zwar auch beeindruckend, aber wenn sich das Erscheinen des M2 noch länger hinzieht, wird wohl der Verdacht wachsen, dass sie ihn womöglich gar nicht hinbekommen.

 
npmachine 2022-03-09

Ups, da gibt es etwas zu korrigieren.
Ich habe zur Sicherheit nachgesehen: Nicht alle AX-Chips wurden im Zweijahresrhythmus veröffentlicht. Im Großen und Ganzen kamen sie aber etwa alle zwei Jahre heraus.
Und es gibt noch einen Punkt, den ich ausgelassen habe: Soweit ich weiß, verwenden die AX-/M-Chip-Kerne die A-Chip-Kerne. Die Fortschritte bei den A-Chips sind zuletzt zwar kleiner geworden, aber soweit ich weiß, basiert der M1 auf dem A14. Wenn zum Jahresende eine auf dem A16 basierende Version erscheint, wird sich auch der M2 wohl um etwa so viel verbessern wie der Sprung vom A14 zum A16.

 
npmachine 2022-03-09

Schon das Vergrößern der Größe ist von vornherein keine einfache Sache ... Wenn es also möglich gewesen wäre, hätten andere Chips das wohl auch so gemacht.
Wenn man die Chips der M-Serie als Fortsetzung der AX-Serie betrachtet, die im iPad zum Einsatz kam, ist das aktuelle Tempo normal.
Bei den AX-Chips kamen ursprünglich alle zwei Jahre neue Produkte heraus. Erst Ende dieses Jahres sind nach der Vorstellung des M1 zwei Jahre vergangen, also passt die Ankündigung des M2 in diesen Zeitplan.
Und wenn man den Basis-Chip M2 für die Studio- oder Pro-Serie verwenden würde, gäbe es keinen Chip mehr für die Einstiegsmodelle von Mac mini und MacBook Air.
Am sinnvollsten ist es anzunehmen, dass bereits bei der ursprünglichen Roadmap der M-Serie geplant war, Pro, Max und Ultra für die Pro- und Studio-Produktlinien zu verwenden. Wenn der M2 Ende des Jahres erscheint, wäre es vielmehr bemerkenswert, den bestehenden Zeitplan einzuhalten und zwischendurch noch abgeleitete Chips herauszubringen. Tatsächlich kommen derzeit alle sechs Monate neue Chips auf den Markt.

 
xguru 2022-03-09

Vielleicht ist die Ausbeute bei TSMCs 3 nm nicht so gut wie gewünscht. Deshalb hat man möglicherweise eine Gegenmaßnahme entwickelt und notfalls eben zwei Chips zusammengeschaltet. Und weil es wohl auch etwas seltsam gewesen wäre, das Ganze M2 zu nennen, hat man einfach noch mehr auf den M1 draufgepackt.

 
dodok8 2022-03-09

Ich frage mich persönlich, was nach Max und Ultra als Nächstes kommt.