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Im September vergangenen Jahres schloss Nvidia eine Vereinbarung zur Übernahme von ARM für 47 Billionen Won (40B USD)
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Die FTC erklärte, dass diese vertikale Fusion dazu führen würde, dass das Unternehmen Kontrolle darüber erhielte, wie konkurrierende Firmen ihre eigenen Chips entwickeln,
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und kam zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss insbesondere dem Wettbewerb in drei Märkten schaden würde, in denen ARM-basierte Produkte eingesetzt werden
→ fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) für Pkw
→ DPU SmartNICs für den Einsatz in Rechenzentrumsservern
→ ARM-basierte CPUs, die von Cloud-Diensten genutzt werden
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Aufgrund der Lizenzverträge von ARM könnte Nvidia zudem Zugang zu sensiblen Informationen von Wettbewerbern erhalten, was dem Wettbewerb schaden könnte
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Das Abstimmungsergebnis fiel mit 4:0 aus, die Verwaltungsanhörung ist für den 9. August 2022 angesetzt
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Während der Untersuchung arbeiteten die FTC-Mitglieder eng mit Mitarbeitern der Wettbewerbsbehörden aus der EU, dem Vereinigten Königreich, Japan und Südkorea zusammen
1 Kommentare
Die USA haben bislang eher die Position vertreten, vertikale Zusammenschlüsse zu unterstützen, da sie die Effizienz steigern,
daher ist diese Entwicklung diesmal doch etwas überraschend.