Google beendet die Unterstützung des APK-Formats und stellt auf AAB um
(androidauthority.com)- Ab August müssen neue Apps bei der Veröffentlichung im Play Store als Android App Bundle (AAB) eingereicht werden
→ Bereits als APK verfügbare Apps können unverändert bestehen bleiben
- Das seit den Anfängen von Android verwendete APK-Format (Android Package) wird durch AAB ersetzt, das 2018 eingeführt wurde
→ AAB ist 15 % kleiner als APK
→ Die Verteilung von Updates lässt sich detaillierter steuern, wodurch schnellere und effizientere Updates möglich sind
- Probleme von AAB
→ Für die Veröffentlichung in anderen Stores wie dem Amazon Appstore muss man manuell eine APK-Version exportieren
→ Um AAB als APK zu exportieren, muss man Google den eigenen App Signing Key zur Verfügung stellen
3 Kommentare
Das kann missverstanden werden …
aab ist das Format für die Veröffentlichung im Google Play Store.
Wenn die App tatsächlich auf das Gerät heruntergeladen wird, kommt sie weiterhin als APK an.
(Technisch gesehen handelt es sich dabei um Teile einer APK, also eine Split-APK.)
Außerdem stellt das Build-Tool (Android Gradle Plugin) eine Methode bereit, mit der gleichzeitig mit der AAB auch eine APK erzeugt werden kann (
universal apk).Und das praktische Problem von AAB ist, dass die App-Signierung von Google übernommen wird …
Das Problem ist, dass dadurch die Möglichkeit besteht, dass Google die App nach Belieben verändern kann.
Tatsächlich werden in Diensten wie Firebase Test Lab oder Google Play Pre-Test App-Code-Veränderungen vorgenommen, um verschiedene Informationen über die App-Ausführung zu erfassen und anschließend einen Bericht bereitzustellen.
Die folgenden Beiträge erklären diese Bedenken sehr gut.
https://www.xda-developers.com/google-play-apk-replacement-pros-cons/
https://commonsware.com/blog/2021/…
Die letzte Zeile wirkt etwas unerquicklich ...