12 Punkte von xguru 2021-06-23 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Vorstellung eines Falls, in dem Autopilot mit Pure Vision ohne Radar verbessert wurde (Zusammenfassung von Slipper auf Clien)

  • Zuvor wurden Radar und Vision gemeinsam verwendet

  • Wegen Radarrauschen gab es Probleme mit der Zuverlässigkeit der geschätzten Werte

  • Daher wurde daran gearbeitet, Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung von Objekten allein mit Vision zu schätzen

→ Dafür wurden Fahrvideos der auf öffentlichen Straßen fahrenden Tesla-Flotte genommen und offline automatisch gelabelt (Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung wurden eingetragen), um Trainingsdaten aufzubauen

→ Es wurden 221 Anzeichen definiert, an denen sich „schwierige Situationen“ erkennen lassen, und ein in gewöhnlichen Tesla-Fahrzeugen im „Shadow Mode“ laufendes neuronales Netz erfasst diese Anzeichen

→ Wenn Teslas AI-Abteilung eine bestimmte „schwierige Situation“ als Problem einstuft, werden Daten aus ähnlichen Situationen von Tesla-Fahrzeugen gesammelt und zu automatisch gelabelten Trainingsdaten verarbeitet

→ Anschließend wird das damit trainierte neue neuronale Netz erneut im „Shadow Mode“ ausgerollt; dieser Zyklus wird wiederholt

→ Das wurde über 4 Monate hinweg 7-mal wiederholt, und es wurde ein Trainingssatz mit 1 Million Videos einschließlich Edge Cases aufgebaut

→ Die Zahl der Labels beträgt 6 Billionen, der Umfang 1,5 Petabyte

→ Für das Training wurde ein Supercomputer mit 1,8 Exaflops aufgebaut

  • Das Ergebnis daraus ist der Pure-Vision-Autopilot

  • Er reagiert deutlich schneller, erkennt verschiedene Objekte und zeigt zufriedenstellende Ergebnisse

1 Kommentare

 
dalinaum 2021-06-25

Ein reiner Vision-Autopilot – das dürfte das Phantombremsen wohl noch verschlimmern.