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Ein Modell, bei dem Journalistinnen und Journalisten ihre eigenen Newsletter erstellen und die Erlöse mit Forbes teilen
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Forbes stellt 20 bis 30 Autorinnen und Autoren mit großer Reichweite ein, um die Plattform in Gang zu bringen,
und rekrutiert zusätzlich Autorinnen und Autoren aus dem derzeit 2.800 Personen starken Contributor Network
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Die Autorinnen und Autoren werden Teil der Forbes-Redaktion und profitieren von Marketing, Lektorat und Vergütung,
erhalten aber zugleich ausreichend redaktionelle Unabhängigkeit, und Leserinnen und Leser können Forbes folgen
→ Abo-Erlöse werden 50:50 zwischen Forbes und den Autorinnen bzw. Autoren geteilt
→ Beteiligung an Werbeerlösen: fester Betrag auf Basis der Pageviews plus Bonus auf Basis der Zahl der Wiederkehrer
→ Dazu kommen eine Mindestgarantie auf dem Niveau eines Vollzeitgehalts bei Forbes sowie Benefits, rechtliche Unterstützung, redaktionelle Richtlinien und Unterstützung beim Fact-Checking
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Anders als das locker geführte Substack
→ Forbes übernimmt die redaktionelle Aufsicht über Newsletter und Autorinnen bzw. Autoren
→ Das dürfte für Autorinnen und Autoren attraktiv sein, die verschiedene Branchen abdecken
→ Weniger attraktiv dürfte es für Autorinnen und Autoren mit kontroversen politischen Ansichten sein
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Forbes hat bereits mit einigen Einstellungen begonnen und will noch in diesem Monat 5 bis 6 Newsletter vorstellen
→ Dwight Silverman, Technikredakteur des Houston Chronicle: zu Consumer-Tech
→ Scott Mendelson, Forbes-Contributor und Entertainment-Kritiker: zum Box Office
→ Suzanne Rowan Kelleher, Reiseautorin bei Forbes: zu Luxusreisen
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Auch bestehende Forbes-Mitarbeitende können sich für Newsletter bewerben, gesucht werden jedoch vor allem Fachleute mit großer Followerschaft.
→ Gegen Ende des 1. Quartals will Forbes seine wichtigsten Franchises als kostenpflichtige Newsletter hinzufügen
• "Midas List" zur Venture-Capital-Community • "SportsMoney" zum Sportbusiness→ Kostenpflichtige Newsletter bekannter Autorinnen und Autoren aus dem Contributor Network sollen etwa im 2. Quartal starten
→ Die Newsletter werden über Bertie erstellt und verwaltet, das hauseigene CMS von Forbes
Der interne Name der Plattform lautet "Journalist Entrepreneurs"
- Forbes betreibt seit mehr als zehn Jahren ein Contributor Network
2 Kommentare
Wirklich ein großartiger Versuch.
Das Netzwerk der Beitragsautor:innen von Forbes wird auf Seite 48 von „Prinzipien des Journalismus im digitalen Zeitalter: Genauigkeit, Unabhängigkeit, Unparteilichkeit“ kurz vorgestellt.