13 Punkte von ssssut 2021-01-13 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Seit 10-Gigabit-Internet für Privatanwender im Jahr 2018 kommerziell verfügbar wurde, habe ich vorab ein 10-Gigabit-Heimnetzwerk aufgebaut, noch bevor in der örtlichen Vermittlungsstelle 10-Gigabit-Equipment installiert wurde, und zusammengefasst, welche Überlegungen ich dabei hatte, welche Geräte ich aus welchen Gründen ausgewählt habe und welche Punkte man bei der tatsächlichen Konfiguration berücksichtigen sollte.

Fun Fact: Ich habe auch getestet, ob mit einem Cat.5e-Kabel ein 10-Gbps-Durchsatz erreicht werden kann, und es gab keinerlei Probleme.

3 Kommentare

 
kbumsik 2021-01-13

Es ist gut, dass die Punkte, die man beim Aufbau von 10GbE beachten sollte, so detailliert erklärt wurden.

Vor allem der Hinweis, statt Cat-Kabeln lieber DAC-Kabel zu verwenden, war auch für mich etwas, das ich beim ersten Aufbau nicht wusste und womit ich fast ein großes Problem bekommen hätte.

Ich setze für ein Maximum an Preis-Leistung einen MikroTik CRS305-1G-4S+IN ein und lasse auf meinem bisherigen DIY-NAS eine virtuelle Maschine mit dem Router-OS opnsense (ein Fork von pfsense) laufen; die Performance ist dabei ziemlich ordentlich. Auf die schicke Web-GUI von Ubiquiti bin ich allerdings schon neidisch ;_;

Seit 2020 kommen selbst einigermaßen neue günstige Mainboards mit 2,5-Gigabit-Ethernet auf den Markt, daher denke ich, dass es nicht mehr lange dauert, bis viele erschwingliche 10/5/2,5GbE-Geräte für den Heimgebrauch erscheinen.

 
xguru 2021-01-13

Ah, ich überlege auch, beim nächsten Heimnetzwerk auf Ubiquiti zu setzen, klingt gut.

 
ssssut 2021-01-13

Für den SOHO-Bereich scheint Ubiquiti mehr als ausreichend nutzbar zu sein. Vor allem die Software (UniFi OS) überzeugt mit einer UI/UX und Reaktionsgeschwindigkeit, bei der man fast meint, Apple hätte sie genau so gebaut, wenn das Unternehmen ins Netzwerkgeschäft eingestiegen wäre. Haha