9 Punkte von xguru 2020-11-30 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Xcode: schnell. Vergleich der Kompiliergeschwindigkeit einer iOS-PDF-Viewer-Beispiel-App

→ Air M1 - 8:49 (warm, aber leise)

→ MBP 16 2019 2.4Ghz 8-Core i9 32GB - 7:31 (lautes Lüftergeräusch)

→ Hackintosh 3.6Ghz 8-Core i9 64GB - 4:47 (verbraucht 200W Leistung)

→ MacBook 12 2017 1.4Ghz 2-Core i7 16GB - 41:02 (lüfterlos)

→ Nach Montage des M1 auf einem Cooling-Dock mit externem Lüfter sank die Zeit von 8:49 auf 8:33 (das heißt, das Throttling ist nicht stark)

→ Tests unter iOS-Versionen vor iOS 14 sind jedoch nicht möglich – WebKit stürzt ab, und die Geschwindigkeit ist extrem langsam

→ Falls das nicht gelöst wird, könnte es schwierig sein, mit einem M1 allein noch iOS 12 und 13 zu unterstützen.

  • Docker: derzeit nicht nutzbar, aber das Docker-Team arbeitet daran

→ Es gibt zwar einen Umweg über ARM Linux, aber voraussichtlich wird es im ersten Quartal nächsten Jahres eine Möglichkeit geben, ARM-basierte Container auszuführen

  • Virtualization: Derzeit funktionieren Virtualisierungslösungen nicht.

→ Die Teams von VMware und Parallels arbeiten daran. VirtualBox wird (wahrscheinlich oder zumindest in naher Zukunft) nicht möglich sein

→ Es gibt verschiedene Versuche, daher scheint es wahrscheinlich, dass ARM-basiertes Windows irgendwann lauffähig sein wird

→ Das Ausführen älterer macOS-Versionen ist deutlich problematischer. Wenn VMware oder Parallels keine vollständige x64-Emulation liefern, wird es schwierig, und selbst wenn es geht, wird es langsam sein.

→ 16GB RAM sind zu wenig. Wenn Tests parallel laufen, bricht die Leistung durch Swapping stark ein. Mit laufenden virtuellen Maschinen wird das noch stärker ausfallen. Man sollte auf eine 32GB-Version warten

  • Android Studio: IntelliJ, also portiert JetBrains derzeit die JetBrains Runtime

→ Derzeit sind Gradle-Builds unter Rosetta 2 extrem langsam (es generiert dynamisch Code, was schlecht mit dem vorab kompilierenden Rosetta 2 zusammenpasst)

  • Homebrew: funktioniert derzeit unter Rosetta 2 (indem man überall arch -x86_64 davorsetzt)

→ Nach und nach nimmt die Zahl der Software mit ARM-Unterstützung zu

  • Applications: Die meisten Apps funktionieren einfach, und es ist schwer zu erkennen, ob Rosetta aktiv ist.

→ Große Anwendungen brauchen beim ersten Start lange, sind danach aber schnell (bei MS Word etwa 20 Sekunden)

→ Manche Apps schlagen auch fehl.

→ Es gibt auch Probleme durch die Speicherorte von echtem Code und von durch Rosetta konvertierten Binärdateien

→ Electron-basierte Apps sind langsam, wenn sie über Rosetta laufen. Der V8-Compiler behindert die Vorabkompilierung von Rosetta. Electron 11 unterstützt Apple Silicon bereits, und Slack hat dafür schon eine Beta veröffentlicht.

→ Google hat Chrome für ARM veröffentlicht, aber es ist noch immer langsamer als Safari

3 Kommentare

 
nurinamu 2020-11-30

Ich würde mir auch gern ein Air kaufen und eines nicht für die Entwicklung, sondern für den Hobbygebrauch ausprobieren.

 
xguru 2020-11-30

Ich hatte das bei der Übersetzung übersehen, aber für die Safari-Geschwindigkeit wird wohl der Ausdruck verwendet, dass es "fliegt".

Alle sagen unisono, dass das Web-Browsing wirklich sehr schnell ist, deshalb möchte ich es auch so schnell wie möglich ausprobieren.

Warum gibt es in Korea immer noch kein angekündigtes Erscheinungsdatum..

 
xguru 2020-11-30

Zur Apple-Rosetta-Übersetzungsumgebung: https://de.news.hada.io/topic?id=3277