6 Punkte von ffdd270 2020-10-27 | 10 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Der obige Text ist eine Parodie. (...) Wenn man mit C++ arbeitet, hört man manchmal scherzhaft den Satz: „Bjarne hat es wohl absichtlich so kompliziert gemacht, damit unsere Gehälter steigen, haha.“ Dieser Roman basiert auf genau dieser Idee. Bjarne Stroustrup selbst mag C++ sehr und hat auch einige Bücher darüber veröffentlicht. (The C++ Programing Language, Prinzipien und Praxis der Programmierung mit C++)

Unabhängig von den Tatsachen dürfte er für alle, die schon einmal mit C++ gearbeitet haben, äußerst unterhaltsam zu lesen sein, daher ist er sehr zu empfehlen.

10 Kommentare

 
kkweon 2020-10-27

Professor Stroustrup hält ja auch viele Seminare und Vorträge, deshalb wurde schon unzählige Male deutlich, wie er über C++ denkt, sodass ich diese Zustimmung dazu, dass es interessant sei, nicht so recht nachvollziehen kann..

 
ffdd270 2020-10-27

Da der Artikel 1998 erschien, sind anfangs wohl viele darauf hereingefallen. Bei C++98 gab es ja weder Smart Pointer noch Lambdas, und selbst Inline-Assembler-Code war damals noch üblich ...

 
ffdd270 2020-10-27

Inzwischen sind IDEs so gut geworden, dass man nicht mehr hektisch hinterherlaufen muss, um herauszufinden, welcher Typ sich tatsächlich hinter einem typedef verbirgt. Dass ich bewusst sage, dass es weniger geworden ist, liegt daran, dass man am Ende doch wieder herumrennen muss, sobald Templates oder Makros dazukommen. OTL

 
xguru 2020-10-27

Ich habe K&Rs Buch The C Programming Language sorgfältig gelesen und dabei sogar Zeile für Zeile markiert.

Bjarne's C++-Buch habe ich dagegen wohl nicht mit so viel Freude lesen können. Wie im obigen Beitrag wirkte es also etwas komplexer … haha

 
ffdd270 2020-10-27

Weil es so dick ist, dass man davon sterben könnte, wenn es einen trifft, habe ich etwa ein Viertel gelesen und dann aufgegeben, als mir klar wurde, dass ich genauso gut einfach bei cppreference nachschauen kann (...

Dieser Artikel ist einer der repräsentativen sogenannten „C++-Bashing-Artikel“. Daneben gibt es wohl noch die Mail „Linus Torvalds: ‚C++ zu benutzen ist Wahnsinn‘“ und den Artikel „C++ ist gut für die Wirtschaft, haha“.

Allerdings stammen die meisten dieser Texte noch aus der Zeit vor C++11 ... Ob man über 11 ... eher nichts sagt, weil es ... besser geworden ist, oder weil niemand mehr alles vollständig versteht und deshalb nichts sagt (...) weiß ich nicht. Inzwischen sind wir ja schon bei C++20 angekommen ..

 
heal9179 2020-10-27

Leute, die C++ verwenden, scheinen kein Problem damit zu haben, weil bei ihnen 11 bis 20 herauskommen,

und Leute, die C++ nicht verwenden, kennen 11 bis 20 wohl nicht, sodass dazu nichts gesagt wird.

 
xguru 2020-10-27

Ah, das trifft genau auf mich zu. Da ich C++ nicht dauerhaft weiterverwendet habe, kenne ich mich mit 11 bis 20 nicht besonders gut aus.. ^^;

 
ffdd270 2020-10-27

Es hat sich enorm verändert. Lambdas, Smart Pointer und Hunderte von Template-Funktionen, die sogar so wirken, als könnten sie den Quellcode selbst verschlüsseln (...)

Die im Text erwähnte „Verwirrung durch zu viele Dinge“ gibt es eher auch heute noch ... Trotzdem ist die Produktivität inzwischen durchaus ordentlich, wenn man bei der Umsetzung allgemeiner Logik bereits geschriebene, gut gemachte Template-Codes verwendet. Natürlich ist das kein Vergleich zu Skriptsprachen, aber man kann ja Bindings verwenden ...

 
hwaan2 2020-10-28

Selbst wenn eine Organisation, die bisher 98 oder 03 verwendet hat, auf Modern C++ umstellt, entsteht innerhalb des Teams ein technisches Gefälle, sodass die Produktivität mitunter sogar sinkt;;;

 
ffdd270 2020-10-28

Das könnte sein, wow; ich hatte zumindest erwartet, dass schon allein die Verwendung von Lambdas oder Smart Pointern die Produktivität im Vergleich zu 03 steigern würde. In 03 gab es keine Lambdas, daher sah es so aus, als hätte man sie mit Templates gewaltsam nachgebaut.