1 Punkte von GN⁺ 2025-12-13 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Der Autor, der den persönlichen Code-Editor Boo entwickelt hat, erklärt, warum er das Projekt vorübergehend pausiert und eine neue Programmiersprache entwickelt.
  • Boo ist ein auf Rust basierender Editor mit menschzentrierter Tastaturnavigation und einem LSP-Ersatzsystem, wobei er eher auf den persönlichen Nutzen als auf Kommerzialisierung ausgelegt ist.
  • Er merkt an, dass ein repetitiver Entwicklungsprozess seine Kreativität mindert, und legt den Fokus auf die Freude am Bau von inspirierender Software.
  • Er hebt mit Lego-Blöcken und The Legend of Zelda: Breath of the Wild die Bedeutung von bleibenden Werken hervor.
  • Er will nicht einer Erfolgsformel folgen, sondern seine interessen- und lernorientierte Entwicklungsphilosophie beibehalten und plant, Boo künftig in seiner eigenen Sprache neu zu schreiben.

Boo-Projekt und Beweggrund der Entwicklung

  • Boo ist ein Projekt, das der Autor als persönlichen Code-Editor für sich selbst entwickelt hat und dabei auf persönlichen Nutzen statt auf Massenwirkung zielt.
    • Boo verfügt über menschzentrierte Tastaturnavigation und nutzt statt LSP (Language Server Protocol) ein schnelleres System mit geringerer OS-Belastung.
    • Es funktioniert bereits so weit, dass es im Alltag genutzt werden kann, aber es gibt keine Pläne für einen Open-Source-Release.
  • Sowohl Boo als auch Rio Terminal sind in Rust geschrieben und haben eine ähnliche Struktur sowie einen ähnlichen Veröffentlichungsprozess.
    • Diese Ähnlichkeit empfinden sie als repetitive Arbeit, die den Spaß am Entwickeln reduziert.

Kreativität und Inspiration

  • Er beschreibt das Spielen mit Lego-Steinen als Beispiel dafür, dass die Freiheit, jedes Mal andere Formen zu schaffen, die eigentliche Freude am Gestalten ausmacht.
    • Die Faszination liegt nicht darin, dieselben Teile endlos zu wiederholen, sondern darin, durch externe Elemente neue Ergebnisse zu erzeugen.
  • Je repetitiver die Programmierung wird, desto geringer ist die Chance auf ein Werk mit einem "Wow"-Effekt.
    • Er betont, dass man selbst inspiriert sein muss, um inspirierende Software zu schaffen.

Beispiele für bleibende Software

  • Er nennt The Legend of Zelda: Breath of the Wild als Beispiel und erwähnt die Qualität, die sogar Menschen dazu brachte, eine Konsole zu kaufen, obwohl sie das Spiel nicht gespielt haben.
    • Er unterstreicht die Wirkung von Werken, die auch lange nach der Nutzung im Gedächtnis bleiben.
  • Er erklärt, dass sorgfältig gestaltete Software mit solcher Qualität den Menschen einen emotionalen Eindruck hinterlässt.

Unterbrechung von Boo und Entwicklung einer neuen Sprache

  • Boo ist ein Hobbyprojekt ohne geschäftliche Motivation, ohne Umsatzdruck oder feste Frist.
    • Der Autor hat nicht die Absicht, ein großes Projekt wie VS Code zu erstellen, und treibt es nicht gewaltsam voran.
  • Er hat Boo vorübergehend ausgesetzt, um später bei wiederkehrender Inspiration anzuknüpfen, und arbeitet derzeit an einer eigenen Programmiersprache.
    • Langfristig plant er, Boo mit dieser Sprache neu zu schreiben.

Entwicklungsphilosophie und Haltung

  • Die Entwicklung einer neuen Sprache bedeutet viel Arbeit, doch der Autor versteht sie als freudigen Lernprozess.
    • Er vertieft sein Verständnis für Binärdateien und Compiler und geht in seinem eigenen Tempo vor.
  • Statt externen Erfolgsformeln oder Ratschlägen zu folgen, hält er an seiner eigenen Denkweise und seinen Interessen fest.
  • Auch dieser Beitrag wurde mit Boo geschrieben

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