1 Punkte von dusskapark 2 시간 전 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Als Produktdesigner möchte ich nicht einfach nur die Geschichte teilen: „Ich habe per Stimme gecodet, einmal geklickt …“. Ich möchte von der Erfahrung berichten, selbst in einer Situation, in der ich nicht am Schreibtisch sitzen konnte, mit Codex Mobile den Produktentwicklungs-Loop nicht zu unterbrechen und ihn bis zur tatsächlichen Veröffentlichung einer iOS-/Android-Driver-App durchzuziehen.

Berufsbedingt lebe ich in Singapur, hielt mich damals aber wegen einer Angelegenheit vorübergehend in Korea bei meiner Familie auf. Genau in dieser Zeit kamen neue Anforderungen für die Shuttle-App einer koreanischen Kirche in Singapur herein, die ich ehrenamtlich betreute. Die Entwicklungsumgebung befand sich auf einem Mac mini in Singapur, Tausende Kilometer entfernt, und ich musste die Arbeit über Codex in der mobilen ChatGPT-App fortsetzen.

Anfangs dachte ich, das Unbequemste an mobiler Entwicklung wäre die kleine Tastatur. Tatsächlich lag der eigentliche Engpass aber im Feedback-Loop. Man kann nicht einfach sofort den Simulator öffnen und nachsehen; stattdessen musste ich über TestFlight, Google Play Test oder Screenshots aus dem Simulator auf dem entfernten Mac mini gehen, wodurch der Prüfprozess deutlich langsamer wurde.

Deshalb änderte sich auch meine Arbeitsweise ganz natürlich. Man könnte es heute fast als Loop Engineering bezeichnen, aber ich habe diese Methodik nicht von Anfang an bewusst verfolgt — die mobile Umgebung war schlicht so unkomfortabel, dass es kaum anders ging. Statt auf dem kleinen Bildschirm alles selbst direkt prüfen zu wollen, ließ ich Codex die Arbeit in kleine Schritte zerlegen, Erfolg oder Misserfolg jedes Schritts prüfen, Fehler-Logs lesen, Korrekturen vornehmen, erneut verifizieren und anschließend das Ergebnis melden.

Interessanterweise zeigte Codex beim Drehen dieses Loops sogar, wie es selbst Funktionen vorschlug, implementierte und Bugs behob. Es waren Funktionen, an die ich selbst gar nicht gedacht hatte, die aber unbedingt nötig waren — und all das live auf dem Smartphone mitzuverfolgen, war schlicht faszinierend.

Am Ende habe ich als Produktdesigner diesen gesamten Ablauf allein mit Voice-Coding bis zum Schluss durchgezogen und sowohl die iOS- als auch die Android-Driver-App veröffentlicht. Codex Mobile fühlte sich für mich weniger wie ein vollständiger Ersatz für eine Desktop-Entwicklungsumgebung an, sondern eher wie ein Cockpit, das dafür sorgt, dass der Produktentwicklungs-Loop auch in Momenten nicht abreißt, in denen man nicht am Schreibtisch sitzen kann.

Noch keine Kommentare.

Noch keine Kommentare.