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  • Belgien hat beschlossen, den Rückbau von Kernkraftwerken zu stoppen, um den Betrieb der Anlagen aufrechtzuerhalten und die Kontrolle über die Versorgung zu stärken
  • Die Regierung verhandelt mit dem Betreiber ENGIE über eine Verstaatlichung der Kraftwerke; ENGIE hat mit der belgischen Regierung eine Absichtserklärung für exklusive Verhandlungen unterzeichnet
  • Gegenstand der Verhandlungen sind alle sieben Reaktoren, das zugehörige Personal, Nuklear-Tochtergesellschaften, verbundene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie auch Verpflichtungen zu Rückbau und Abriss
  • Belgien hatte 2003 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2025 beschlossen, doch politische Debatten und Sorgen um die Energiesicherheit haben dies verzögert
  • Die Regierung De Wever strebt auch den Bau neuer Kernkraftwerke an; eine Grundsatzvereinbarung wird bis Oktober erwartet

Belgien stoppt die Stilllegung seiner Kernkraftwerke

  • Belgien hat beschlossen, den Rückbau von Kernkraftwerken zu stoppen; Premierminister Bart De Wever gab dies bekannt
  • Die Regierung will mit dem Betreiber ENGIE über eine Verstaatlichung der Kraftwerke verhandeln
  • Bart De Wever erklärte auf X, man entscheide sich für „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ und wolle die Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe verringern sowie die Kontrolle über die eigene Versorgung stärken
  • ENGIE hat mit der belgischen Regierung eine Absichtserklärung für exklusive Verhandlungen unterzeichnet
  • Gegenstand der Verhandlungen sind alle sieben Reaktoren, das zugehörige Personal, Nuklear-Tochtergesellschaften sowie sämtliche verbundenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten; eingeschlossen sind auch Verpflichtungen zu Rückbau und Abriss
  • Eine Grundsatzvereinbarung wird bis Oktober erwartet

Hintergrund des Kurswechsels in der Kernenergiepolitik

  • Belgien hatte 2003 beschlossen, die Kernenergie bis 2025 schrittweise auslaufen zu lassen, doch politische Debatten und Sorgen um die Energiesicherheit haben dies verzögert
  • Das belgische Parlament stimmte im vergangenen Jahr mit großer Mehrheit für das Ende des Atomausstiegs
  • Die Regierung De Wever verfolgt zudem das Ziel, neue Kernkraftwerke zu bauen
  • Belgien verfügt an zwei Standorten über sieben Reaktoren, von denen drei bereits vom Stromnetz getrennt wurden
  • Das Schicksal der alternden Kernkraftwerke ist seit Jahrzehnten Gegenstand von Debatten, und Belgien ist zur Deckung seines Strombedarfs derzeit stark von Gasimporten abhängig
  • Auch beim deutlichen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kommt das Land nur schwer voran
  • Bart De Wever on X
  • ENGIE press release

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