k-sajja-agents – aber von echten Expert:innen aufgesetzt
(github.com/monarchjuno)Wenn heute ein Problem auftaucht, fragen Menschen oft zuerst eine AI, statt sich direkt von Expert:innen beraten zu lassen.
Für Expert:innen – also die "Sajja" – wird der Platz dadurch kleiner.
Andererseits bedeutet das, anders betrachtet, auch eine neue Chance.
Was wäre, wenn man die eigene tatsächliche Arbeitsweise als Open-Source-Agent-Skill aufbereitet?
Nutzer:innen könnten in Agenten wie GPT, Claude oder Gemini die Arbeitsweise eines „AI-isierten Ichs“ ausprobieren: wie jemand Verträge prüft, wie vor einer Behandlung die Anamnese strukturiert wird, in welcher Reihenfolge eine Recherche zum Stand der Technik erfolgt oder nach welchen Kriterien Steuerunterlagen geprüft werden.
Sobald dabei ein Punkt erreicht wird, den AI nicht leisten kann, führt der Weg ganz natürlich zu einem echten Beratungskanal. Wenn es gut gemacht ist, kann das ein deutlich stärkeres Portfolio sein als ein einfacher Werbetext – und sogar zu realen Mandaten oder Buchungen führen.
Dies ist ein Open-Source-Register für AI-Agent-Skills, die das Fachwissen koreanischer freier Berufe enthalten.
Es ist nach Berufen gegliedert, und darin werden Verzeichnisse nach Beitragenden oder Anbietern weiter unterteilt.
Selbst bei derselben „Vertragsprüfung“ unterscheiden sich die Perspektiven: Eine Anwältin, die vor allem Startup-Verträge prüft, eine Anwältin für Immobilienverträge und eine Anwältin für Entertainment-Verträge schauen jeweils anders darauf. Genau diese Unterschiede werden als Skills festgehalten.
Dieses Open-Source-Projekt soll nicht nur Expert:innen ersetzen.
Ich denke, auch für Beitragende sollte es einen greifbaren Nutzen geben.
Die Skills von k-sajja-agents trennen klar zwischen dem, was AI leisten kann, und dem, was an echte Expert:innen übergeben werden muss.
Ein ärztlicher Skill kann zum Beispiel den Verlauf von Symptomen, eingenommene Medikamente und Fragen zu Untersuchungsergebnissen strukturieren, darf aber keine Diagnose stellen oder Medikamente verschreiben.
Ein Skill für Steuerberater:innen kann Belege klassifizieren und eine Checkliste vor der Steuererklärung erstellen, darf aber weder die Steuerlast verbindlich festlegen noch die Erklärung stellvertretend einreichen.
Jede beitragende Person kann ein eigenes Verzeichnis haben und in PROFILE.md ein öffentliches Profil, Fachgebiete, Website, Buchungslink, Kontaktinformationen usw. hinterlegen.
Wenn die AI an eine Situation stößt, die sie nicht bearbeiten kann, weist sie darauf hin: „Ab hier ist eine Beratung durch Expert:innen erforderlich“ – und kann an die Person oder das Unternehmen weiterleiten, die diesen Skill erstellt haben.
Das heißt:
- Zum Open Source beitragen
- Die eigene Expertise in strukturierter Form zeigen
- Ein „AI-isiertes Ich“ schaffen, das in GPT, Claude und Gemini nutzbar ist
- Einen Marketingkanal gewinnen
- Daraus können reale Mandate, Buchungen und Aufträge entstehen
Das ist der Win-win-Ansatz dieses Projekts.
Derzeit sind die Grundstruktur und ein Meta-Skill namens sajja-skill-creator enthalten. Dieser Skill hilft Fachleuten dabei, allein durch Fragen und Antworten ihre eigene Arbeitsweise in Form von SKILL.md zu erstellen.
Ich glaube, dass Fachberufe nicht zwangsläufig von AI verdrängt werden müssen, sondern ihre reale Praxis auch in eine Schnittstelle für das AI-Zeitalter verwandeln können.
Wer Interesse hat – besonders Menschen, die tatsächlich in freien Berufen arbeiten – ich freue mich auf eure PRs (Pull Request + Public Relations).
2 Kommentare
Der Ausdruck „Sajja“ scheint ungeeignet zu sein, um Zustimmung zu finden.
Hm, abgesehen von der Aufforderung, zu diesem Quellcode beizutragen, müsste es für eine informative News nicht auch Angaben dazu geben, wie viele Beiträge es bislang gab und ob für welche Expertenbereiche durch eigene Benchmarks oder objektive Messkriterien bestätigt wurde, dass bereits ein gewisses Niveau erreicht wurde? Wenn das fehlt, ist es dann nicht eher einfach Werbung zur Ideenpräsentation und zur Bitte um Beiträge?