Clarc - die macOS-App, mit der auch nicht-technische Kolleg:innen Claude Code nutzen können
(github.com/ttnear)Dies ist mein erstes Open-Source-Projekt. Ich wollte, dass auch meine nicht-technischen Kolleg:innen Claude Code nutzen können, aber das Terminal war die Hürde. Die Installation der CLI, das Einrichten von GitHub-SSH-Schlüsseln, das ständige Bestätigen von Tool-Aufrufen, ohne vorher richtig sehen zu können, welche Änderungen ausgeführt werden — für mich war das alles kein Problem, für sie jedoch schon.
Also habe ich Clarc gebaut. Intern startet es einfach die echte Claude Code CLI, daher funktionieren bereits eingerichtete CLAUDE.md, Skills, MCP und Slash-Commands unverändert weiter. Im Grunde habe ich nur eine richtige Mac-App-Hülle darübergelegt. Mit einem nativen Bestätigungsdialog, der vor der Ausführung von Tools den tatsächlichen Diff anzeigt, mit Workspaces, in denen sich projektbezogene Fenster parallel öffnen lassen, mit Drag-and-Drop-Anhängen und mit GitHub OAuth, das sogar SSH-Schlüssel automatisch einrichtet — sodass das Klonen von Repositories einfach funktioniert.
Das Lustige daran: Eigentlich habe ich es für meine Kolleg:innen gebaut, aber irgendwie bin ich selbst zum Hauptnutzer geworden. Ich habe die CLI seit ungefähr drei Wochen nicht mehr direkt geöffnet.
Wichtige Funktionen von Clarc (vs. Claude Desktop)
- Native macOS-App (~10MB). Kein Electron. Startet sofort und verbraucht kaum RAM
- Projektzentrierte Workspaces — mehrere Repositories registrieren, wechseln oder jeweils in eigenen Fenstern für parallele Sessions öffnen
- Benutzerdefinierte Slash-Commands
- Kurzschaltflächen für häufig genutzte Prompts oder Terminal-Befehle konfigurierbar
- Integrierter Datei-Explorer mit Git-Statusanzeige
- Rich-Text-Notizblock pro Projekt
- Integriertes Terminal
1 Kommentare
Gibt es bei Claude Desktop irgendetwas, das besser ist als
code??