- NanoClaw ist ein persönlicher, Claude-basierter KI-Assistent, der in Apple-Containern läuft, mit einer leichtgewichtigen Architektur aus einem einzelnen Prozess und nur wenigen Dateien
- Durch Container-Isolation pro Gruppe werden Gesprächsverläufe und Dateisysteme getrennt; unterstützt werden WhatsApp-Messaging, geplante Aufgaben, Webzugriff und mehr
- Ohne Konfigurationsdateien führt Claude Code durch Installation und Anpassung, und Nutzer können den Code direkt ändern und auf ihre Bedürfnisse zuschneiden
- Neue Funktionen werden nicht durch zusätzlichen Code, sondern über „Skill“-Dateien erweitert; vorgeschlagene Erweiterungen sind unter anderem
/add-telegram, /convert-to-docker usw.
- Statt komplexer Frameworks stehen nachvollziehbare Sicherheitsstruktur und Einfachheit im Vordergrund, sodass Einzelentwickler oder Startups sicher KI-Assistenten aufbauen können
Projektüberblick
- NanoClaw ist ein persönlicher Claude-Assistent, der in einer Apple-Container-Umgebung läuft und mit Fokus auf Leichtgewichtigkeit und Sicherheit entwickelt wurde
- Er läuft in einem einzelnen Node.js-Prozess, und jeder Agent nutzt ein innerhalb eines Linux-Containers isoliertes Dateisystem
- Die Codebasis besteht aus etwa 500 Zeilen TypeScript; laut Beschreibung können Nutzer die gesamte Struktur in 8 Minuten verstehen
- Das Projekt ist unter der MIT-Lizenz veröffentlicht und hat auf GitHub mehr als 500 Stars erhalten
Designphilosophie
- Überschaubare Größe: ein einzelner Prozess ohne Microservices, Message Queues oder komplexe Abstraktionen
- Sicherheit durch Isolation: Zugriff ist nur auf explizit gemountete Verzeichnisse möglich, und auch Bash-Befehle werden ausschließlich innerhalb des Containers ausgeführt
- Auf einen einzelnen Nutzer ausgerichtet: keine Framework-Lösung, sondern persönlich anpassbare Software, die sich nach einem Fork direkt ändern lässt
- Code statt Konfiguration: Konfigurationsdateien werden minimiert, gewünschtes Verhalten wird durch Codeänderungen umgesetzt
- AI-native Herangehensweise: Installation, Debugging und Monitoring erfolgen vollständig über die dialogbasierte Oberfläche von Claude Code
- Skill-basierte Erweiterbarkeit: Neue Funktionen werden nicht durch Codeänderungen, sondern über Skill-Dateien im Verzeichnis
.claude/skills ergänzt
Hauptfunktionen
- WhatsApp I/O: Direktes Messaging mit Claude vom Smartphone aus
- Kontext-Isolation pro Gruppe: Jede Gruppe besitzt einen eigenen
CLAUDE.md-Speicher und ein separates Container-Dateisystem
- Hauptkanal: ein privater Verwaltungskanal, der vollständig von anderen Gruppen getrennt ist
- Geplante Aufgaben: periodische Ausführung von Jobs und automatischer Nachrichtenversand
- Webzugriff: Suche und Inhaltsabruf
- Optionale Integrationen: Über Skills wie
/add-gmail lassen sich externe Dienste wie Gmail anbinden
Anpassung
- Änderungen können ohne Konfigurationsdateien direkt per Claude-Code-Dialog vorgenommen werden
- Beispiele: „Das Trigger-Wort auf @Bob ändern“, „Antworten kürzer machen“, „Jede Woche eine Gesprächszusammenfassung speichern“
- Der Befehl
/customize unterstützt schrittweise Anpassungen
- Durch die kleine Codebasis kann Claude Änderungen direkt und sicher vornehmen
Erweiterung und Beitragsmodell
- Neue Funktionen werden nicht direkt per PR hinzugefügt, sondern als Skills bereitgestellt
- Beispiele: Kommunikationskanäle erweitern mit
/add-telegram, /add-slack, /add-discord
- Mit
/convert-to-docker wird Apple Container auf Docker umgestellt
- Mit
/setup-windows wird Windows-Unterstützung auf Basis von WSL2 eingerichtet
- Mit
/add-clear kommen Sitzungszusammenfassung und Komprimierungsfunktionen hinzu
- Beitragende transformieren ihren Fork über Skills und teilen das Ergebnis anschließend wieder mit dem Projekt
Systemanforderungen und Struktur
- Erforderlich sind macOS Tahoe(26) oder neuer, Node.js 20+, Claude Code und Apple Container
- Architekturfluss:
WhatsApp (baileys) → SQLite → Polling loop → Container (Claude Agent SDK) → Response
- Wichtige Dateien:
src/index.ts: Hauptanwendung und WhatsApp-Verbindung
src/container-runner.ts: Verwaltung der Container-Ausführung
src/task-scheduler.ts: Scheduling-Funktionen
src/db.ts: SQLite-Anbindung
groups/*/CLAUDE.md: Speicherung gruppenspezifischer Erinnerungen
FAQ-Zusammenfassung
- Warum WhatsApp?: weil der Entwickler WhatsApp persönlich nutzt; andere Kanäle lassen sich über Skills ersetzen
- Warum Apple Container?: in macOS integriert, leichtgewichtig und schnell
- Läuft es unter Linux?: Ein Port über Claude Code soll in etwa 30 Minuten möglich sein
- Sicherheit: basiert auf Container-Isolation; außerhalb expliziter Mounts ist kein Zugriff möglich
- Warum keine Konfigurationsdateien?: um Konfigurationswildwuchs zu vermeiden und Code-zentrierte Anpassung beizubehalten
- Wie wird debuggt?: durch direktes Nachfragen in Claude Code
- Welche Änderungen sind erlaubt?: nur Sicherheits- und Bugfixes sowie Verbesserungen der Standardkonfiguration
Lizenz
- Veröffentlicht unter der MIT-Lizenz
- Frei änderbar und weiterverteilbar für alle
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