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  • Serenity Forge hat eine offizielle Stellungnahme dazu veröffentlicht, dass ‚Doki Doki Literature Club (DDLC)‘ aus dem Google Play Store entfernt wurde
  • Die Erklärung wurde über die Plattform Bluesky veröffentlicht und ausdrücklich als offizielle Mitteilung zur Entfernung von DDLC gekennzeichnet
  • Als Veröffentlichungszeitpunkt wird der 9. April 2026 genannt
  • Googles konkrete Maßnahmen oder der Grund für die Entfernung wurden nicht bekannt gegeben
  • Weitere Erklärungen oder Reaktionspläne sind nicht enthalten

Stellungnahme zur Entfernung von ‚Doki Doki Literature Club‘ aus dem Google Play Store

  • Serenity Forge hat eine offizielle Stellungnahme dazu veröffentlicht, dass ‚Doki Doki Literature Club (DDLC)‘ aus dem Google Play Store entfernt wurde
  • Die Erklärung wurde über die Plattform Bluesky veröffentlicht und ausdrücklich als offizielle Stellungnahme zur Entfernung von DDLC gekennzeichnet
  • Als Veröffentlichungszeitpunkt wird der 9. April 2026 genannt
  • Der Grund für die Entfernung durch Google oder konkrete Details zu den Maßnahmen werden nicht erwähnt
  • Zusätzliche Erklärungen, Hintergründe oder Pläne für weitere Schritte sind nicht enthalten

1 Kommentare

 
GN⁺ 17 일 전
Hacker-News-Kommentare
  • Ich habe DDLC auf Empfehlung eines Freundes gespielt. Anfangs war ich wegen des animeartigen Stils skeptisch, aber am Ende war es eine erstaunliche interaktive Geschichte, die ich in wenigen Stunden durch hatte.
    Allerdings wären mehr Trigger-Warnungen sinnvoll, und ich denke, eine Freigabe ab PG-13 oder R wäre passend. Auf Netflix gibt es deutlich drastischere Inhalte, deshalb verstehe ich nicht so recht, warum Google dieses Spiel eingeschränkt hat.

    • Dieses Genre wird Visual Novel genannt. Doki Doki wurde mit der Ren’Py-Engine erstellt.
    • Bei TV-Inhalten ist eine R-Freigabe alltäglich, aber bei Spielen hält sich weiterhin die Sicht, dass sie nur für Kinder seien.
    • Schon auf der Startseite der offiziellen Website steht ausdrücklich: „Dieses Spiel ist nicht für Kinder oder Menschen geeignet, die leicht verstört werden.“
    • Auch die Gedichte im Spiel waren ziemlich eindrucksvoll.
    • Die Einstufung ist eindeutig R. Trotzdem war es eine wirklich großartige Erfahrung.
  • Ich habe das Gefühl, dass über eine Milliarde Menschen die Freiheit künstlerischen Ausdrucks an Google, Apple, Microsoft, Visa und Mastercard abgegeben haben.
    Dass fünf Unternehmen faktisch die Kontrolle über Veröffentlichung und Ausdruck innehaben, wirkt düster.

    • Ich dachte immer, der Vorteil sei wenigstens, dass es „keine Malware“ gebe, aber heute habe ich im macOS App Store eine gefälschte Ledger-App entdeckt. Sie war seit fünf Wochen gelistet, und es gibt bereits Geschädigte. Das Problem ist, dass Apple doppelte schädliche Apps offenbar nur überwacht, wenn die Original-App bereits eingereicht wurde.
    • Brasilien und Indien haben Zahlungsnetze als Alternative zu Mastercard/Visa geschaffen, und auch die EU denkt in diese Richtung.
    • Geschlossene Ökosysteme nehmen Kreativen Kreativität und faire Vergütung. Ich hoffe, dass Regulierungsbehörden wie die EU dafür sorgen, dass Nutzer ihre Download-Quelle selbst wählen können.
    • Nur wenn alle Verkäufer auf Marktplätzen Interoperabilität fordern, wird diese monopolartige Struktur verschwinden.
    • Microsoft ist eine Ausnahme. Unter Windows ist Sideloading völlig normal, daher gibt es nicht dieselben Beschränkungen wie bei Apple oder Google.
  • DDLC beginnt zunächst hell und niedlich, entwickelt sich dann aber zu einem Spiel mit zunehmend verstörender und schockierender Handlung.
    Solange es ausreichend beschrieben wird, sehe ich keinen Grund, warum Google es blockieren sollte. Ich habe es auf dem PC gespielt, und die mobile Version dürfte sich nicht stark unterscheiden.

    • Ich habe gestern die Android-Version heruntergeladen, und es gab mehr als vier Trigger-Warnbildschirme. Für einzelne Szenen gibt es jeweils zusätzliche Warnungen. Mein persönlicher Trigger sind allerdings „allzu niedliche Anime-Charaktere“, und dafür gab es keine Warnung. Ich werde weiterspielen und es als künstlerische Erfahrung betrachten, aber Spaß macht es mir bisher nicht.
    • Laut der Beschreibung auf Wikipedia ist es nicht bloß eine Dating-Sim, sondern ein metafiktionales psychologisches Horrorspiel. Zentral ist dabei, wie es dem Spieler das Gefühl von Kontrolle entzieht.
  • Fühlt sich nach einem Tag an, an dem die Meinungsfreiheit geschrumpft ist.
    DDLC behandelt Themen wie Selbstverletzung, psychische Gesundheit und Suizid, geht damit aber ernsthaft um. Die Warnhinweise sind ebenfalls eindeutig.
    In Büchern und Filmen sind solche Inhalte alltäglich, aber nur Spiele werden besonders häufig zensiert. Vielleicht ist ein Verbot sogar ein Zeichen dafür, dass es in den Rang großer Literatur aufgestiegen ist.

  • DDLC ist im Grunde ein Horrorspiel. Es enthält Blut, Tod, Selbstverletzung und Elemente des Durchbrechens der vierten Wand. Nach außen wirkt es wie eine japanische Dating-Sim, tatsächlich besteht es aber aus einer Abfolge psychologischer Jumpscares.
    Die Alterskennzeichnung ist angemessen, aber sie sagt nicht konkret, vor welcher Art von Inhalten gewarnt werden muss. Solche Visual Novels sind ohnehin nicht für Kinder gedacht und richten sich normalerweise an Personen ab 15 Jahren.

    • Der Ansatz „Das Spiel ist alt, also sind Spoiler egal“ überzeugt mich nicht. Es gibt immer neue Spieler, die dazukommen.
  • Ich habe DDLC auf Empfehlung eines Rezensenten gespielt, dem ich vertraue. Eigentlich interessiere ich mich nicht für Visual Novels oder Schulgeschichten, aber es war am Ende eine Erfahrung, die viel zum Nachdenken hinterließ.
    Es war sehr unangenehm, aber auf eine gute Weise unangenehm, und die Trigger-Warnungen sollte man unbedingt ernst nehmen.

  • Das Spiel kann man auch über die Itch.io-Seite herunterladen (ich habe es dort selbst nicht ausprobiert).

  • Besonders die PC-Version war großartig. Es war spannend, die in den Spieldateien versteckten Easter Eggs und verschlüsselten Daten zu finden.
    Nachrichten waren auf verschiedene Arten verborgen, etwa als Binärdaten in Bildern oder als QR-Codes im Spektrogramm von Audiodateien. Ein Freund hatte es mir empfohlen, und jetzt gebe ich nur noch Monika die Schuld.

  • Geschlossene Ökosysteme (walled gardens) widersprechen der Philosophie des Personal Computing. Google entfernt sich von ChromeOS und setzt immer stärker auf Android.

  • DDLC war eine dieser schockierenden Spielerfahrungen, die man vielleicht nur einmal im Leben macht.
    Ich interessiere mich normalerweise nicht für das Genre, aber während des Spielens saß ich mehrmals einfach mit offenem Mund da.
    Ich habe den ~~MONIKA~_ Pfad gespielt, aber %]~JUST_MONIKA%]€_ war auch ein interessanter Charakter.