Musik zum Programmieren
(musicforprogramming.net)- Eine Streaming-Website für Mix-Serien, die während des Programmierens die Konzentration steigern soll und insgesamt 77 Episoden mit 114 Stunden Musik bietet
- Jede Episode besteht aus Tracks von Elektronik- und Ambient-Künstlern; über
.mp3-Dateien und Discogs-Links lassen sich Informationen zu den Originalveröffentlichungen einsehen - Das Design nutzt eine ASCII-Oberfläche im Konsolenstil mit interaktiven Funktionen wie „invert“, „fullscreen“ und „random“
- Auf die Inhalte kann über verschiedene Kanäle wie RSS-Feed, Patreon und Apple Podcasts zugegriffen und sie können dort abonniert werden
- Durch die Kombination aus programmiersprachlerfreundlicher minimalistischer UI und klangzentriertem Erlebnis entsteht eine Umgebung, die hilft, beim Arbeiten im Flow zu bleiben
Überblick über musicForProgramming()
- musicForProgramming() ist eine Streaming-Website für Mix-Serien, die entwickelt wurde, um beim Programmieren die Konzentration zu fördern
- Mit der Formulierung „listening while programming to focus“ wird ausdrücklich klargemacht, dass es sich um eine Musiksammlung für mehr Vertiefung bei der Arbeit handelt
- Enthalten sind insgesamt 77 Episoden, 1340 Tracks und 114 Stunden 55 Minuten 11 Sekunden Musik
- Jede Episode besteht aus einer eigenen Seite und einer Audiodatei; der Zugriff ist über verschiedene Kanäle wie RSS-Feed, Patreon und Apple Podcasts möglich
- Die Oberfläche setzt auf ein konsolenartiges ASCII-basiertes Design und bietet interaktive Funktionen wie „invert“, „fullscreen“ und „random“
Aufbau der Episoden
- Jede Episode ist durch eine eigene Nummer und den Namen des Künstlers gekennzeichnet; so besteht etwa Episode 77: Phonaut aus einem rund zweistündigen Mix
- Enthalten sind Tracks verschiedener Elektronik- und Ambient-Künstler wie Mohn, Vangelis, Woob, Marsen Jules und Space Afrika
- Die Audiodateien werden im Format
.mp3bereitgestellt; als Beispiel hat die Dateimusic_for_programming_77-phonaut.mp3eine Größe von 211 MB
- Zu jedem Track lassen sich über Discogs-Links Informationen zur Originalveröffentlichung abrufen
- Pro Episode gibt es eine Favoritenfunktion (favourite), und einige verlinken auf die persönliche Seite des Künstlers, zum Beispiel https://phonaut.wordpress.com/
Zugriffs- und Abonnementfunktionen
- Nutzer können das Projekt über Patreon unterstützen; dieselben Inhalte lassen sich auch bei Apple Podcasts anhören
- Über den RSS-Feed (rss.xml) können Updates zu neuen Episoden abonniert werden
- Über einen Mastodon-Verification-Link werden Verifizierungsinformationen zum sozialen Konto des Betreibers bereitgestellt
Visuelles und interaktives Design
- Die Website verwendet eine UI mit Monospace-Schrift und symbolbasierten Elementen, die an einen Code-Editor oder ein Terminal erinnert
- Die Zeile
function musicFor(task = 'programming')am oberen Rand drückt das Konzept der Website in Form einer Programmierfunktion aus - Die Schaltflächen „invert“, „fullscreen“ und „random“ ermöglichen den Wechsel des visuellen Modus und eine zufällige Wiedergabe
- Insgesamt verbindet die Seite ein programmerfreundliches minimalistisches Design mit einem soundzentrierten Erlebnis
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ich kann den Beyond Channel von Radio Paradise empfehlen.
Die jazzbasierte, stilvolle und rhythmische Kuratierung ist beeindruckend.
Beim Coden gefällt mir, dass die Musik sich ganz natürlich wie im Fluss im Hintergrund entfaltet.
Direkt zum Beyond Channel / Video mit Larry-Wall-Zitat
Ich höre bei der Arbeit gern Musik wie Dark Synth oder Juno Reactor.
Beim Spazierengehen an Regentagen läuft französischer Hip-Hop, und bei Arbeiten rund um LLMs mache ich Speed Metal an.
Beim Coden höre ich meist Ambient oder Instrumental Hip-Hop.
Nujabes, Fat Jon und DJ Okawari sind besonders gut, und klassische Alben wie J Dillas Donuts, Oh Nos Dr. No’s Oxperiment und DJ Shadows Endtroducing höre ich ebenfalls oft.
Wenn ich neue Genres erkunde, schaue ich in die Charts oder höre gleich das gesamte bisherige Werk eines Künstlers durch.
Der Wandel von Talk Talk von 80er-Pop zu experimentellem Sound ist wirklich erstaunlich.
NTS Radio war für mich das Beste zum Coden.
Es gibt ein riesiges Archiv und einen Ambient-Channel (Slow Focus), außerdem eine mobile App.
Direkt zu NTS Radio
Das Genre Ambient macht mich eher schläfrig.
Stattdessen habe ich mir zum Fokussieren eine YouTube-Playlist mit elektronischer, vokalfreier Musik zusammengestellt.
Es sind mehr als 500 Songs darin.
Meine Playlist
Lach bitte nicht, aber ich höre beim Coden das Gesamtwerk von Abba.
Das geht etwa drei Stunden und passt perfekt zu meiner Konzentrationsspanne, und die Songs halten durchweg ein Niveau, bei dem ich nichts überspringen muss.
Ich mag es sehr, aber nicht so sehr, dass ich völlig in der Musik aufgehe, und es ruft auch keine Filmszenen hervor, also lenkt es mich nicht ab.
Seit acht Monaten höre ich drei Songs in Dauerschleife.
In Motion aus The Social Network, It Has to be This Way aus Metal Gear Rising und Clock Tower aus Dead Cells.
Ich habe von jedem einen einstündigen Mix gemacht und nutze die.
Album Tron Legacy
Defcon Radio von SomaFM war lange mein Musik-Channel zum Coden.
Direkt zu Defcon Radio
Ich höre oft Musik von Will Wood.
Man muss keine Tracks überspringen, und in den Texten steckt so etwas wie ein Hacker-Geist.
Auch Wendy Carlos oder die Musikauswahl des Radiosenders The Current aus Minnesota sind hervorragend.
Und Gorillaz höre ich, wenn mir die Ideen gut zufliegen.
Direkt zu The Current
Morgens höre ich ruhigere elektronische Musik wie Tycho, Emancipator, Blackmill, Jon Hopkins,
und nachmittags energiegeladenere Stücke wie M|O|O|N, Dan Terminus, Carpenter Brut, Daniel Deluxe, 1788-L und Pendulum aus dem Hotline Miami Soundtrack.
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