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  • Die Bezeichnung „Copilot“ wird für mehr als 75 Produkte und Funktionen verwendet und erstreckt sich auf Apps, Plattformen, Tastaturtasten, Notebook-Kategorien und weitere Formen
  • Selbst innerhalb von Microsoft gibt es keine offizielle vollständige Liste; das Ergebnis wurde durch die Zusammenführung verschiedener öffentlicher Quellen erstellt
  • Es wurde eine interaktive Karte erstellt, die die einzelnen Copilots nach Kategorien bündelt und ihre Beziehungen visualisiert
  • Zwischen den Produktfamilien fehlt es an konsistenten Benennungsregeln, sodass sich nur schwer strukturelle Muster erkennen lassen
  • Die vollständige Copilot-Karte ist als Bild veröffentlicht und kann heruntergeladen werden

Umfang und Kategorisierung der Microsoft-Bezeichnung „Copilot“

  • Der Name „Copilot“ wird für mindestens 75 Produkte und Funktionen verwendet

    • Die Bezeichnung steht nicht für ein einzelnes Produkt, sondern umfasst Apps, Funktionen, Plattformen, Tastaturtasten, Notebook-Kategorien sowie Tools zum Erstellen neuer Copilots
    • Weil derselbe Name so breit verwendet wird, lässt er sich nur schwer als ein einheitliches Konzept definieren
  • Auch in den offiziellen Microsoft-Materialien fehlt eine vollständige Liste

    • Die Liste wurde durch die Zusammenführung verschiedener Quellen wie Produktseiten, Launch-Ankündigungen und Marketingmaterialien erstellt
    • Auch auf der Microsoft-Website oder in der Dokumentation werden nicht alle Copilots an einer Stelle gesammelt aufgeführt
  • Erstellung einer Visualisierung der Beziehungen innerhalb der Copilot-Produktfamilie

    • Die einzelnen Copilots wurden nach Kategorien gruppiert, und ihre Beziehungen werden durch Verbindungslinien dargestellt
    • Die Darstellung ist als interaktive Visualisierung aufgebaut, die Nutzer direkt anklicken und erkunden können
  • Mangel an Konsistenz im Benennungssystem

    • Unter dem Namen „Copilot“ sind verschiedene Produktfamilien vermischt, sodass klare Klassifikationskriterien oder Regeln fehlen
    • Auch in der Visualisierung zeigt sich, dass strukturelle Muster nur schwer zu erkennen sind
  • Veröffentlichung des Visualisierungsmaterials

    • Die vollständige Karte wird als Bild bereitgestellt und ist über den Download-Link zugänglich

1 Kommentare

 
GN⁺ 25 일 전
Hacker-News-Kommentare
  • Jemand sagte: „Unter Linux ist alles eine Datei, und bei Microsoft ist alles Copilot.“ Lustig.

    • Jetzt fehlt eigentlich nur noch „Windows Subsystem for Copilot“, dann wäre es komplett
    • So ein Name wie „Halo Cortana AI: Copilot for Combat 2026“ würde auch noch dazupassen
    • „Microsoft .NET Copilot“ – sie hängen wirklich an alles Copilot dran
  • Copilot ist im Grunde einfach der Name, den Microsoft für AI verwendet. Fast jedes Produkt bekommt ein Copilot-Label

    • Damit ergibt es Sinn. So wie „Azure“ der Codename für die Cloud ist, ist Copilot das Namensschema für LLM-basierte Funktionen
    • Google nennt ähnlich auch praktisch alle AI-Produkte „Gemini
    • Apple wird wohl bald mit „Apple Intelligence“ auf denselben Zug aufspringen
    • Ich frage mich, ob sogar Solitaire oder Minesweeper irgendwann Copilot bekommen
    • Wenn stattdessen jedes Produkt separat Namen wie „AI in OneDrive“ oder „AI in Outlook“ bekommen hätte, wäre es vermutlich noch verwirrender gewesen
  • Ich nutze Windows nicht, aber GitHub und VSCode schon. Trotzdem ist mir unklar, ob „GitHub Copilot“ und „VSCode Copilot“ dasselbe sind. Die Dokumentation ist auch nicht eindeutig, daher weiß ich nicht, wie genau die Abrechnungseinheit aussieht. Ich habe in Claude Code den GitHub-MCP-Server eingerichtet und frage mich auch, ob das Copilot-Tokens verbraucht

    • Git ist ein verteiltes Versionsverwaltungssystem, und GitHub ist der Hosting-Dienst dafür. GitHub Copilot ist ein kostenpflichtiger Dienst, der einem GitHub-Abo AI-Funktionen hinzufügt. In VSCode kann man ihn über die GitHub-Copilot-Erweiterung nutzen. In dieser Erweiterung lassen sich verschiedene Modelle wie Claude Sonnet, Opus oder OpenAI GPT auswählen. Ein separates Produkt namens „VSCode Copilot“ gibt es nicht. Wenn man in Claude Code GitHub MCP nutzt, werden keine Tokens verbraucht, solange man nicht direkt Copilot-Funktionen aufruft
    • Kurz gesagt: „VSCode Copilot“ existiert nicht, es ist nur die Integration von GitHub Copilot in VSCode
    • Dazu gibt es auch diesen HN-Kommentar-Link
  • Das erinnert an die Zeit um 2002, als Microsoft an jedes Produkt „.NET“ drangehängt hat

    • Damals hieß die Beta von Windows Server 2003 „Windows .NET Server 2003“
    • „Microsoft Surface“ war anfangs ein Touch-PC in Form eines Couchtischs, später wurde die Marke dann auf Tablets, Laptops, Ohrhörer, Tastaturen und mehr ausgeweitet, wodurch ihre Bedeutung verwässert wurde. Mit der Marke „Sculpt“ lief es ähnlich. Siehe dazu PixelSense-Wiki
    • Wie bei den meisten Großkonzernen wurde auch „One“ inflationär verwendet
    • Auch die Marke „360“ verlor an Bedeutung, als sie an Produkte wie die Xbox gehängt wurde
    • Ähnlich war es damals auch bei IBM, als plötzlich alles „Websphere“ hieß
  • Das ist nicht nur bei Microsoft so. Apple ist ähnlich. Auf iPhone, Mac, Watch, AirPods, HomePod, CarPlay und anderswo gibt es überall unterschiedliche Formen von Siri. Vermutlich wird das meiste davon noch dieses Jahr zu „Apple Intelligence“ umbenannt

    • Immerhin ist Apple insofern konsistent, als Siri überall ein Sprachassistent ist. Wenn Apple es wie Microsoft machen würde, gäbe es vermutlich Namen wie „Siri Cloud“ oder „Siri Messages“
    • Dass Apple nicht sofort in den LLM-Wettbewerb eingestiegen ist, sondern gewartet hat, war klug. Jetzt können sie Gemini für 1 Milliarde Dollar übernehmen und stehen am Ende besser da
    • Allerdings bleibt das Branding-Chaos bestehen, etwa bei der „Music“-App und dem „Music“-Abo oder der „TV“-App und dem Dienst „TV+“. Viele Nutzer wissen immer noch nicht, dass Funktionen von iTunes weiterhin in der Music-App stecken
  • Dazu passend gibt es eine Liste, laut der Microsoft 609 Login-Portale hat → msportals.io

    • Ein Teil davon stammt zwar aus Übernahmen, aber die Copilot-Portale haben sie sich komplett selbst eingebrockt
    • Wegen dieser vielen Logins drehen Passwortmanager durch. Deshalb schreibe ich mir bei jedem Eintrag dazu, für welchen Dienst er ist
  • Interessanterweise fehlt „Gaming Copilot“. Dabei gibt es doch diese in die Xbox-Mobile-App hineingezwungene Version

    • Ironischerweise hat ausgerechnet Microsoft Flight Simulator vielleicht gar keinen Copilot
  • In den letzten fünf Jahren waren die einzigen Microsoft-Produkte, die die Leute wirklich wollten, VSCode und Excel. Offenbar lösen sie sich jetzt endlich vom Image des grauen Dell-Desktops

    • Meine frühere Firma hatte Copilot gut in M365/SharePoint/Teams integriert, aber der tatsächliche Produktivitätsgewinn war fast null. Nützlich war es eher für Meeting-Protokolle oder um Dokumente wiederzufinden
    • Im Finanzbereich lief früher zwar fast alles über Excel, aber inzwischen übernehmen Python/JupyterHub oder maßgeschneiderte Apps die komplexeren Aufgaben
    • TypeScript und Playwright sind ebenfalls weiterhin großartige Produkte
    • Aber realistisch gesehen müsste man schon Klempner sein, um im Alltag komplett ohne Microsoft-Produkte auszukommen – so hoch ist ihr Marktanteil
  • Ich frage mich, ob es vielleicht einen Copilot für Microsoft Flight Simulator gibt

  • Eine Zeit lang hieß es „Microsoft Copilot for Microsoft 365“. Namen zu vergeben ist wirklich schwer

    • Früher gab es auch mal „Microsoft OneCare“, und das klang schon etwas unfreiwillig komisch
    • „GitHub Advanced Security for Azure DevOps“ ist weiterhin ein heißer Kandidat für den schlechtesten Namen überhaupt
    • Namensgebung ist allgemein schwer, aber Microsoft ist darin besonders schlecht