2 Punkte von GN⁺ 2026-03-25 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Archiv-Repository, das die standardmäßigen Hintergrundmuster des Betriebssystems Windows 3.1 aus den 1990er-Jahren im .bmp-Format bewahrt
  • Jeder Hintergrund besteht aus einem Bitmap-Bild; neben den Originalen sind auch zugeschnittene Versionen und Screenshot-Beispiele enthalten
  • Über das Skript crop.py wird eine Funktion bereitgestellt, mit der sich Hintergrundbilder automatisch zuschneiden lassen
  • Auf der Web-Vorschauseite können alle Hintergründe direkt im Browser angesehen werden
  • Das Projekt wird als öffentliches Repository auf GitHub betrieben und verzeichnet 139 Sterne und 9 Forks

BMP-Archiv mit Windows-3.1-Hintergrundbildern

  • Ein Archiv-Repository, das die gekachelten Hintergrundbilder aus der Windows-3.1-Ära im .bmp-Format bewahrt

    • Die standardmäßigen Hintergrundmuster des klassischen Betriebssystems Windows 3.1 werden im Originalzustand erhalten
    • Jedes Hintergrundbild liegt im Bitmap-(BMP)-Format vor
  • Das Repository enthält neben den Originalbildern auch die Ordner cropped und screenshots

    • Im Ordner cropped werden Bilder gespeichert, die aus Teilen der Originalhintergründe ausgeschnitten wurden
    • Im Ordner screenshots sind Beispielbilder enthalten, die die tatsächliche Anwendung der Hintergründe zeigen
  • Mit dem Skript crop.py lässt sich das Zuschneiden der Bilder automatisieren

    • Ein einfaches bildverarbeitendes Werkzeug auf Python-Basis, mit dem sich Hintergrundmuster leicht separieren lassen
  • Auf der Web-Vorschauseite andreasjansson.github.io/win-3.1-backgrounds können alle Hintergrundbilder direkt im Browser angesehen werden

  • Das Projekt wird als öffentliches Repository auf GitHub betrieben und verzeichnet 139 Sterne, 9 Forks und 2 Beobachter

    • Es werden keine separaten Releases oder Pakete bereitgestellt, und das Repository wird von 1 Mitwirkenden gepflegt

1 Kommentare

 
GN⁺ 2026-03-25
Hacker-News-Kommentare
  • Jemand hat ein persönliches Archiv entdeckt. Darin sammelt sich alter, seltsamer und charmant-merkwürdiger Kram wie alte Windows-Hintergründe.
    Ich benutze den klassischen Kachelhintergrund von Packard Bell tatsächlich immer noch. Er erinnert mich an den PC meiner Großmutter, deshalb hängt daran meine Erinnerung an den ersten Kontakt mit Computern.
    Archivlink auf dvd3000.ca

    • Die Seite ist wegen des hohen Traffics schwer erreichbar. Ich nutze die Wayback-Machine-Version
    • Diese wie in drei Farben eingravierte Textur wirkt selbst heute noch wie der Gipfel moderner Ästhetik. Mit 12 sah das für mich wirklich extrem stilvoll aus
    • Das Packard-Bell-Logo ist bis heute ein Rätsel. Ich weiß nicht, ob es ein verfremdetes „P B“, ein Ohrhörer im Ohr, eine Vakuumröhre oder ein zerdrückter Motorblock sein soll
    • Solche privaten Sammlungen sind jedes Mal interessant. Ich würde meine verstreuten Dateien in meinen Fotoordnern auch gern ordnen und in so etwas wie ein tagbasiertes Medienraster verwandeln
    • Der Betreiber der Seite hat wirklich eine Menge großartiger Arbeit geleistet
  • Wer Multimedia-Nostalgie erleben will, dem empfehle ich canyonmid.com

    • In der Windows-3.1-Zeit gab es kaum Multimedia-Funktionen. Mit dem PC-Speaker-Treiber ließen sich nur Event-Sounds abspielen. MIDI habe ich erst unter Windows 98 zum ersten Mal gehört.
      In der DOS-Zeit lief Musik über das Verbindungskabel zwischen CD-ROM und Soundkarte, und in benutzerdefinierten Maps von Duke Nukem 3D habe ich oft MIDI gehört. Das Spiel war praktisch der beste MIDI-Player überhaupt.
      Während ich Flash-Diashows ansah und dachte: „Wann werde ich wohl endlich richtig programmieren?“, wechselte ich zurück zu DOS, startete Duke Nukem 3D und staunte darüber, dass dort Echtzeit-3D-Grafik lief
    • Es wäre noch cooler gewesen, wenn die gekrümmte Verzerrung eines Tandy-Monitors per Shader nachgebildet worden wäre
    • Das sind 34 Jahre Nostalgie. Natürlich mit Unterbrechungen dazwischen
    • Erinnert sich noch jemand an dieses verlorene Musikvideo?
    • Früher waren Computer wirklich erstaunliche Maschinen voller Möglichkeiten. Heute sehe ich nur noch node-Module, IAM, Adtech und Überwachungssysteme, und das ist schade
  • Anderes Thema, aber erinnert sich jemand an Künstler oder Websites mit farbenfrohen Kachelhintergründen aus der frühen Linux-Zeit? Das müsste Mitte der 90er gewesen sein

    • Vermutlich waren es die „Propaganda“-Hintergründe. Ich erinnere mich, sie in der Red-Hat-6-Zeit benutzt zu haben
      Sie sind im GitHub-Repository und im Red Hat 6.1 ISO enthalten
    • Dieser ibiblio-Linux-Logos-Index könnte auch damit zu tun haben
    • Vielleicht war es etwas von tigert oder Garrett LeSage
    • Vielleicht war es auch k10k.com
  • Früher mochte ich die GUI-Nutzung, bei der man den Desktop zwischen den Fenstern sehen konnte. Heute sind die Fenster fast immer bildschirmfüllend, sodass man ihn kaum noch sieht

    • Ich maximiere Fenster fast nie vollständig. Ich nutze Window Maker, sodass Dock und Mini-Fenster immer Platz belegen. Außerdem öffne ich viel zu viele Terminalfenster und räume sie später wieder auf
    • Moderne Apps können oft gar nicht mehrere Fenster öffnen. So etwas wie draw.io ist webbasiert und öffnet sich immer nur als ein großes Rechteck
    • macOS fühlt sich immer noch so an, als würde es Fenster wie Papierdokumente behandeln. Zusammen mit Stage Manager ist das ziemlich angenehm
    • Früher gab es viele transparente Terminal-UIs wie Xchat
  • Windows 3.1 hatte eine Hintergrundoption namens „patterns“. Das waren schwarzweiße 8x8-Pixel-Muster, bei denen sich die zweite Farbe ändern ließ.
    Auf EGA/VGA-Hardware ließen sich solche wiederholten Muster schnell zeichnen. Da sie aber nicht als Datei gespeichert wurden, sind sie heute eine vergessene Funktion beim Sammeln von Retro-Hintergründen

  • Im Büro steht ein CRT-Fernseher mit integriertem VHS-Player, und dort lasse ich beim Arbeiten das Tape „Mastering Windows 3.1“ laufen.
    Dazu wurde auch ein ähnliches YouTube-Tutorialvideo aus derselben Zeit geteilt

    • Noch cooler wäre es, wenn man das an einen Media Cast anschließen könnte
    • Solches Hintergrundwissen ist wirklich wertvoll
  • Als verwandtes Material gibt es auch das Archiv von pixelmoondust

  • In der Windows-3.11/95-Zeit habe ich bei langsamen PCs den Bitmap-Hintergrund immer auf eine Volltonfarbe umgestellt. Das Rendern des Hintergrunds fraß zu viele Ressourcen

    • Später gab es unter Windows 7 allerdings einen Bug, bei dem ein Volltonhintergrund die Anmeldegeschwindigkeit sogar verlangsamte.
      Siehe dazu diesen Microsoft-Blogbeitrag
  • Der Übergang von CGA zu 16 Farben war damals wirklich elektrisierend

    • Heute tut einem dabei fast schon die Augen weh. Ich frage mich, ob diese visuelle Ermüdung auf CRTs geringer war
  • Wer noch mehr Nostalgie will, findet sie auch im Propaganda-Bildarchiv